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Krane Innenläuferprofil ermöglicht höhere Planungsfreiheit und kürzere Montagezeiten

| Redakteur: Claudia Otto

Mit dem Stahlprofil KBK II-H hat Demag Cranes sein modulares Leichtkransystem KBK um eine weitere Komponente erweitert. Über dieses neu entwickelte Innenläuferprofil lassen sich Hängekrananlagen und Einschienenbahnen mit Traglasten bis 2000 kg realisieren. So können laut Anbieter vorhandene Hallenflächen besser genutzt und Kosten bereits in der Planungsphase gesenkt werden.

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Demag Cranes erweitert das Leichtkransystem KBK um ein Stahlprofil für größere Aufhängeabstände und erhöhte Nutzlast. Bild: Demag Cranes
Demag Cranes erweitert das Leichtkransystem KBK um ein Stahlprofil für größere Aufhängeabstände und erhöhte Nutzlast. Bild: Demag Cranes
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Stahlprofil kommt bei großen Spannweiten oder Aufhängeabständen zum Tragen. Damit lassen sich jetzt innerhalb der KBK-II-Baugröße Aufhängeabstände von mehr als 6 m realisieren – bei einer Profilbelastung von bis zu 1200 kg. Zusätzliche Stahlbau-Hilfskonstruktionen können verringert oder ganz vermieden werden. Das neue Profil stellt laut Anbieter eine ideale Alternative zu bislang teureren Anlagenkombinationen dar.

Hoch belastbarer Schienenstoß

Eine weitere Stärke des Profils sei die komplett biegesteife Schienenverbindung. Unabhängig von der Lage der Bahnaufhängung sei der Schienenstoß damit voll belastbar. Es sei nicht nötig, Profil-Geradstücke in Sonderlängen aufgrund von vordefinierten Aufhängeabständen einzusetzen. Das schaffe Preisvorteile und vergrößere den Planungsspielraum.

Darüber hinaus profitieren die Anlagenbetreiber von reduzierten Liefer- und Montagezeiten, heißt es. Die Stoßverbindung erfolgt durch verdrehgesicherte, selbsthaltende Muttern.

Kranaufhängung durchgehend einsetzbar

Die vorkomplettierte Kranaufhängung und die Hängelaschen der Bahnaufhängung lassen sich direkt an jeder Stelle des Profils einsetzen. So könne bereits bei der Planung auf vorhandene Tragkonstruktionen flexibler reagiert werden. Für eine erhöhte Sicherheit sorge die Übertragung der beim Betrieb auftretenden Vertikalkräfte in die Aufhängung. Dies erfolge ohne Schraubverbindung; die Schrauben dienen lediglich der horizontalen Fixierung, heißt es.

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