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Fördertechnik Innovation Lab – Laboratorium für Materialflusssysteme

| Redakteur: Claudia Otto

Raum zum Experimentieren und Demonstrieren bietet ein Spezialist für Automatisierung, Sicherheit, Transport und IT in Italien auf einer Fläche von rund 2000 m². Das sogenannte Innovation Lab steht Ingenieuren und Kunden des Unternehmens zum Testen und Kennenlernen neuartiger Materialflusssysteme zur Verfügung.

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Mit dem Innovation Lab stellt das italienische Unternehmen Elsag Datamat seinen Entwicklern eine realitätsgetreue Testumgebung für neue Materialflusssysteme und -techniken zur Verfügung. Bilder: Otto
Mit dem Innovation Lab stellt das italienische Unternehmen Elsag Datamat seinen Entwicklern eine realitätsgetreue Testumgebung für neue Materialflusssysteme und -techniken zur Verfügung. Bilder: Otto
( Archiv: Vogel Business Media )

Das zum italienischen Konzern Finmeccanica gehörende Unternehmen Elsag Datamat hat am Firmenhauptsitz in Genua eigenen Angaben zufolge das größte und bedeutendste Test- und Entwicklungslabor Italiens für neue Materialflusssysteme eröffnet. Nicola Di Stefano, Vizepräsident der Geschäftseinheit Automatisierung, sagt: „Hauptziel der Schaffung des Labors war es, unseren Ingenieuren eine realitätsgetreue Testumgebung für neue Systeme und Techniken zu bieten.“ Zudem ermögliche es den Kunden, ein komplexes System in Aktion zu sehen und dessen Potenzial und Anpassungsfähigkeit an spezielle Bedürfnisse einschätzen zu können.

Quergurtsorter erreicht Durchsatz von mehr als 11.000 Stück pro Stunde

Die Testanlage beinhaltet alle Funktionalitäten eines hoch entwickelten Sortiersystems. Dazu gehören Materialannahme, Identifikation per Barcode und RFID-Tags sowie das Sortieren, Verfolgen und Kontrollieren von individuellen Paketen oder Gepäckstücken bis zum Ausschleusen über Rutschen. Kernstück der Anlage ist das MPHS Multisorting Parcel Handling System.

Dieser Quergurtsorter erreicht einen Durchsatz von mehr als 11.000 Stück pro Stunde. Er ist damit laut Elsag Datamat eines der leistungsfähigsten am Markt erhältlichen Systeme. Die einzelnen Förderelemente bewegen sich aneinander gereiht in einer Schleife. Dabei ist jede Fördereinheit mit einem motorbetriebenen Gurt ausgestattet, der sich rechtwinklig zur Fahrrichtung des Förderelements bewegt.

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