Kawasaki Robot

Innovativer Robotereinsatz beim Verpacken

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Homatec macht Roboter so flexibel wie notwendig

Die Wickel werden im Prozess auf zwei Einlaufbändern der Anlage zur Verfügung gestellt. Die zur Verpackung notwendigen Kartons werden gleichzeitig auf Paletten als Zuschnitte bereitgehalten. Der Einsatz von zwei Wrap Around Kartonaufrichtern, je einem pro Einlaufband, wäre bei konventioneller Bauweise notwendig gewesen.

Dies passte aus zweierlei Gründen nicht in das Konzept. Erstens wäre weitaus mehr Hallenfläche erforderlich gewesen und zweitens wäre diese Investition deutlich teurer geworden. Die Lösung von Holmatec liegt in der idealen Nutzung der Kawasaki Roboter: So flexibel wie notwendig!

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Mehr Gewicht durch viele Funktionen im Robotergreifer

Die zwei Kartonaufrichter wurden ersetzt durch die Integration eines der beiden ZD-Roboter in das Anlagenkonzept, der die Handhabung und Aufrichtung der Kartonzuschnitte übernimmt. Für die Konstruktion keine leichte Aufgabe, da hier eine Vielzahl Funktionen im Greifer integriert werden mussten, was sich massiv auf das Greifergewicht auswirkte.

Die Gewichtssteigerung konnte allerdings soweit im Rahmen gehalten werden, dass die vorab getroffene Roboterauswahl in der Planung zwar von einem ZD130S zu einem ZD250S angepasst werden musste, dabei allerdings Arbeitsbereich und Baugröße gleich blieben und das Layout unverändert bleiben konnte. Eine Option die von Holmatec von Beginn an im Gespräch war und von Kawasaki flexibel begleitet wurde.

Kurzfristig sind noch Anpassungen möglich

Hier kommt Kawasaki nach eigenen Angaben sein Roboterlager zu Gute. Im Ernstfall kann der Hersteller sehr kurzfristig, bis zum Auslieferungstermin, die Spezifikation anpassen oder im Ernstfall sogar noch auf ein anderes Produkt wechseln. Kawasaki arbeite hier so flexibel wie möglich und immer im Sinne der Kunden.

Der so spezifizierte Roboter übernimmt die Bereitstellung der Kartonzuschnitte und dabei die Arbeit von zwei Kartonaufrichtern. Seine Aufgabe besteht in der Ausrichtung und Zuführung der Zuschnitte einerseits und andererseits im Auffalten der Kartons und dem Einknicken der Klebelaschen. Diese Funktion ist in den Zuführungsschwenk von fast 180° in Achse 1 integriert, der zum Einlegen der Zuschnitte in das Verpackungskarussell notwendig ist. Gleichzeitig blieben noch genug Gewichtsreserven erhalten, so dass das Handhaben der Leerpaletten ebenfalls als Funktion in den Greifer integriert werden konnte. Der Roboter ist damit maximal genutzt und spart den Einsatz von weiteren Peripherien sowie Taktzeit, die mit 9,6 Sekunden je Takt erreichbar, aber recht knapp bemessen ist. Eine überaus effiziente, platzsparende und kostengünstige Lösung bei gleichzeitig maximaler Haltbarkeit und Verfügbarkeit in Hinblick auf die Gesamtanlage.

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