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PSI Logistics Integration der Logistikprozesse in das Supply-Chain-Management zentraler Erfolgsfaktor

Kaum eine andere Branche stellt die Informationstechnik vor derart hohe Herausforderungen wie die Logistik. Dies gilt insbesondere für die Integration. Denn nirgendwo sind derart variantenreiche, komplexe Geschäftsprozesse und Subsysteme zu finden. Zugleich ist die Integration der Logistikprozesse in das Supply Chain Management ein zentraler Faktor für den Unternehmenserfolg, wie PSI auf der Cemat 2011 zeigt.

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Bezüglich der Integrationsfähigkeit von Software stellt sich die Frage nach einer möglichst weitreichenden Flexibilität der Software. Bild: PSI Logistics
Bezüglich der Integrationsfähigkeit von Software stellt sich die Frage nach einer möglichst weitreichenden Flexibilität der Software. Bild: PSI Logistics
( Archiv: Vogel Business Media )

Initiativen wie der Software Integration Day am Dienstag auf der Cemat zielen nicht allein auf die Integration von Softwaresystemen in vorhandene IT-Landschaften und den Datenaustausch zwischen ihnen. Die aktuellen Fragen zur Integration bedeuten vielmehr eine Diskussion über grundlegende Fragen einer intelligenten Systemarchitektur.

Informationsfluss braucht neue Wege

Denn angesichts der rasanten Entwicklung sowohl der Informations- und Kommunikationstechnik als auch der vielfältigen Geschäftsprozesse und der sie unterstützenden Softwaresysteme ist das Streben nach der Standardschnittstelle, das lehren die Ansätze der vergangenen Dekaden, eine nicht zu bewältigende Sisyphosarbeit. Es gilt, andere Wege zu erschließen, um einen möglichst medienbruchfreien Informationsfluss etwa mithilfe intelligenter Bedieneroberflächen zu erzielen, die mit Hintergrundprogrammen erfasste Daten automatisch weiterer Verarbeitung zuführen.

Hinsichtlich der Integrationsfähigkeit stellt sich folglich nicht vorrangig die Frage nach der Standardschnittstelle, sondern die nach einer möglichst weitreichenden Flexibilität von Software. Man kann den vielen täglichen Neuentwicklungen auf Hard- und Softwareseite hinterher laufen und immer wieder versuchen, für ihre Einbindung eine Schnittstellenvariante zu generieren.

Richtige Systemarchitektur ermöglicht einfachere IT-Strukturen

Man kann das Problem aber auch an der Basis angehen, an der Systemarchitektur. Mit anderen Worten: Je tiefer die Flexibilität und Integrationsfähigkeit eines Softwaresystems in seiner Architektur angelegt ist, desto einfacher und vielfältiger sind die Optionen zur Anbindung von Subsystemen beziehungsweise zur Einbindung in vorhandene IT-Strukturen. Die entsprechenden Basistechnologien zur Enterprise Application Integration (EAI) wie etwa serviceorientierte Architekturen (SOA) sind bereits vorhanden.

PSI Logistics auf der Cemat 2011: Halle 27, Stand E46/1

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