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KBA-Metronic Integrierter Drucker vereinfacht die Etikettierung

| Redakteur: Peter Königsreuther

KBA-Metronic und Herma haben mit einer Kombination aus Drucker und halbautomatischer Etikettierungsanlage dem Klebebandhersteller Stokvis Tapes den Prozessablauf bei der Kennzeichnung entfeinert.

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So sieht das gedruckte und einplatzierte Etikett auf einer gekrümmten Klebebandrollen-Innenseite des Herstellers Stokvis aus. (Bild: Stokvis)
So sieht das gedruckte und einplatzierte Etikett auf einer gekrümmten Klebebandrollen-Innenseite des Herstellers Stokvis aus. (Bild: Stokvis)

KBA-Metronic gelang es zusammen mit Herma, den Thermo-Transfertischdrucker vom Typ TT-Print 53 in eine halbautomatische Etikettieranlage vom Typ Herma 414 zu integrieren, wie KBA berichtet. Von diesem Gerät profitiere jetzt der Klebebandhersteller Stokvis, der seine Etiketten nun nicht mehr von Hand auf die Kleberollen applizieren lassen müsse.

Die Anlage steht auf einem Rolltisch, sei somit mobil und könne leicht in andere Produktionsabteilungen verfrachtet werden, so die weiteren Informationen. Das Etikettenlayout wird vor Ort erstellt, denn auf dem Rolltisch steht dazu ein Laptop bereit, der die direkte Dateneingabe ermöglicht, heißt es.

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Geänderter Prozess schafft Vorteile

Der neue Prozessablauf sieht nun wie folgt aus: die Klebebandrolle wird in die Aufnahme eingelegt, die Etiketten werden Inline mit dem TT-Print 53 typgenau bedruckt und über den Herma 414 millimetergenau in die Kerninnenseite der Rolle eingespendet.

Die eingesetzten Etiketten haben eine Größe von circa 30 × 20 mm. Diese werden je nach Typ, Exportland und Anforderung des jeweiligen Kunden mit Texten wie Artikelnummer, Längenangaben, Lieferdatum oder Verfallsdatum bedruckt. Das Layout der Etiketten wird, wie erwähnt, direkt an der Anlage erstellt. Die Erstellung der Etiketten erfolge über die PC-Software TT-Graphic mit Windows-Oberfläche (XP, Vista, WIN7) und lässt alle Optionen beim Layout offen.

Die frei wählbare Zeichengröße und -ausrichtung ermöglicht das freie Gestalten der Etiketten, wie betont wird. Datum- und Zeitformate sind dabei variabel. Zusätzlich können Grafiken wie Firmenlogos oder der Grüne Punkt einfach zugeladen werden, heißt es weiter. Wenn auch aktuell noch nicht eingesetzt, könnten zukünftig auch 1D- und 2D- Barcodes in die Druckbilder integriert werden.

Kleiner Drucker mit hoher Folienkapazität

Der intermittierend arbeitende TT-Print 53 verfügt über eine leicht auszuwechselnde Farbbandkassette und bietet eine Druckfläche von maximal 53 × 75 mm, sagt KBA. In diesem Bereich könnten variable Druckbilder längs und quer zur Laufrichtung mit einer Auflösung von 300 dpi gedruckt werden.

Die Integration des Gerätes wird durch die Trennung von Druckkopf- und Steuereinheit vereinfacht, wie erklärt wird und der TT-Print 53 lasse sich außerdem einfach bedienen. Bei der relativ kleinen Drucker-Bauform betont KBA noch die hohe Folienkapazität von 900 m. Die benötigten Thermotransferfolien gibt es in für nahezu jeden Anwendungsfall in vielen verschiedenen Farben.

Im TT-Print 53 können laut Informationen sowohl Ink-Side-in als auch Ink-Side-out Folien verwendet werden. Es gebe keine Trocknungszeiten, der Druck ist sofort wisch- und kratzfest, betont KBA. Das Druckverfahren Thermo-Transfer arbeite absolut emissionsfrei. Eine Vorbehandlung des zu bedruckenden Materials sei nicht nötig.

Hochwertige Etikettierung vom Kunden bestätigt

Der TT-Print 53 erfülle die hohen Qualitätsforderungen von Stokvis voll, wie die Informationen lauten. Sollte dennoch ein Servicefall eintreten, könne die KBA-Metronic durch ein gut ausgebautes Servicenetz schnelle Hilfe leisten. Bei der Einführung neuer Typen und Farben bezüglich der Kennzeichnung, stehe die Verbrauchsmittelabteilung der KBA-Metronic jederzeit bereit, verspricht der Anbieter. Stokvis Tapes verarbeitet in weltweit 22 Produktionsstätten über 3500 verschiedene selbstklebende Bändersorten.

Die entwickelten Klebemöglichkeiten werden laut Hersteller speziell der jeweiligen Kundenforderung in diversen Abmessungen konfektioniert. Einsatz finden die Klebebänder etwa in der Luftfahrt, den Automobil, dem Bauwesen, der Elektrotechnik, im Gesundheitswesen sowie in der Metallverarbeitung, dem Graphikbereich und der Papier- und Kunststoffverarbeitenden Industrie.

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