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KEP Internet pusht Logistik

| Redakteur: Robert Weber

Der KEP-Markt in Deutschland wächst. Im vergangenen Jahr konnten die Unternehmen 15,5 Mrd. Umsatz erwirtschaften. Das Wachstum kommt aus dem B2C-Geschäft. Amazon, Ebay und Co. lassen die Paketzusteller jubeln.

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Vor allem im B2C-Bereich gewinnen die KEP-Unternehmen. Der Umsatz wächst dort stark.
Vor allem im B2C-Bereich gewinnen die KEP-Unternehmen. Der Umsatz wächst dort stark.
(Bild: Weber)

Der Markt legte im vergangenen Jahr um 3,7 % zu. Das Sendungsaufkommen stieg um 3,5 % auf 2,6 Mrd. Sendungen. Damit habe sich die KEP-Branche vom negativen Trend des Gesamtgüterverkehrsaufkommens entkoppelt, das vergangenes Jahr um rund 2 % geschrumpft ist, heißt es beim Bundesverband Internationaler Express- und Kurierdienste (BIEK). Insgesamt legte der KEP-Umsatz seit dem Jahr 2000 um 55 % zu.

Vom Boom der KEP-Branche profitiert auch der Arbeitsmarkt: 190.800 Beschäftigte arbeiteten 2012 direkt bei KEP-Unternehmen – 31.000 Menschen mehr als noch ein Jahrzehnt zuvor. Je 1.000 Arbeitsplätzen generiert die KEP-Branche weitere 960 Arbeitsplätze im Umfeld ihrer Dienstleister.

B2B stagniert

Innerhalb der KEP-Segmente ist ein weiterer Trend zu beobachten: Durch den Boom beim Online-Shopping bekommt der Paketversand zum Privatkunden (B2C) ein immer größeres Gewicht. 2012 hat der Umsatz im Paketmarkt 8 Mrd. Euro betragen, was einem Anteil von 52 % am KEP-Gesamtmarkt entspricht – Tendenz weiter steigend. Das Endverbraucher-Segment (B2C) im Paketmarkt konnte um 9,2 % zulegen, während der Geschäftskundenbereich mit einem leichten Rückgang um 0,6 % nahezu stagnierte.

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