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Fördertechnik Interroll steigert seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2013 um 1,2 %

Redakteur: Victoria Sonnenberg

Die Interroll-Gruppe hat im 1. Halbjahr 2013 bei leicht höheren Umsatz- und Auftragseingangszahlen den Betriebsgewinn signifikant um 12,7 % und den Reingewinn um 11,2 % steigern können.

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Interroll geniesst als Experte für interne Logistik internationale Akzeptanz und trägt maßgebend zu Fördertechniklösungen bei.
Interroll geniesst als Experte für interne Logistik internationale Akzeptanz und trägt maßgebend zu Fördertechniklösungen bei.
(Bild: Interroll)

Besonders erfreulich sind die Wachstumsergebnisse in Asien mit 28,2 % mehr Umsatz und 54,5 % mehr Auftragseingang sowie die positive Entwicklung in Amerika (inklusive Brasilien) mit einem um 12,6 % höheren Bestellungseingang zum Vorjahr, die das schwierige Marktumfeld in Europa, vor allem im ersten Quartal 2013, mehr als ausgleichen konnten. Verschiedene Grossaufträge und die erfolgreiche Einführung von Innovationen, wie den magnetischen Speedcontroller für Pallet Flow, haben das Ergebnis weiter begünstigt.

Internationale Anstrengungen führen zu zusätzlichen Umsätzen

Paul Zumbühl, CEO Interroll Worldwide Group äussert sich zufrieden: „Es zeigt sich, dass die Anstrengungen, die Branchenanliegen auf internationaler Ebene zu verstehen, zu zusätzlichen Umsätzen führen. Interroll geniesst als Experte für interne Logistik international Akzeptanz und trägt zu den effizientesten Fördertechniklösungen bei.“ Interroll profitiert stark von ihrer strategischen Position als umfassender Anbieter von Kernprodukten für die interne Logistik. Kunden, die heute in zukunftstaugliche Ausrüstung investieren möchten, ziehen häufig eine kleinere Auswahl von Lieferanten für Schlüsselprodukte vor. Heute ist Interroll weltweit mit 31 eigenen Unternehmen tätig und beschäftigt rund 1600 Mitarbeiter.

Neue Innovationen erhöhen den Betriebsgewinn

Die Interroll Gruppe steigerte im ersten Halbjahr 2013 im Vergleich zur Vorjahresperiode den Umsatz um 1,2 % von CHF 147,4 Mio. auf CHF 149,1 Mio. In lokaler Währung blieb der Umsatz weitgehend stabil. Der Auftragseingang erhöhte sich im Semestervergleich um 2,6 % von CHF 166,3 Mio. auf CHF 170,6 Mio. Der operative Gewinn stieg vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) um 9,6 % und erreichte CHF 21,4 Mio. (Vorjahr: CHF 19,6 Mio.). Durch weitere Produktivitätssteigerungen und die erfolgreiche Einführung neuer Innovationen, wie den magnetischen Speedcontroller, erhöhte sich ebenfalls der Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 12,7 % auf CHF 13,1 Mio. (Vorjahr: CHF 11,6 Mio.) und der Reingewinn kletterte um 11,2 % auf CHF 10.5 Mio. (Vorjahr: CHF 9,5 Mio.).

Neue Niederlassung in Italien

Interroll eröffnete im Juni 2013 offiziell eine eigene Niederlassung in Italien, der drittgrössten Volkswirtschaft Europas. Im Rahmen der unternehmenseigenen allgemeinen Wachstumsstrategie wird dieser wichtige Markt nunmehr durch Interroll selbst unterstützt, womit das ganze Produktportfolio angeboten wird.

Portec-Akquisition

Zum 10. Juli 2013 hat Interroll die Portec Group akquiriert, den führenden Gurtkurvenhersteller in den USA. Interroll erhält dadurch besseren Zugang zum Airport Geschäft in Nordamerika und erzielt pro Jahr zusätzliche USD 20 Mio. an Umsätzen mit einer zweistelligen Ebit-Marge. Durch die Integration in das globale Vertriebsnetz der Interroll Gruppe werden sich die Absatzmöglichkeiten der Produkte, die Portec herstellt und bislang vor allem in den USA anbietet, deutlich verbessern. Zudem werden die Bestandskunden von Portec nun einen einfachen und direkten Zugriff auf die Produkte von Interroll erhalten. Gestützt auf die Pläne zur Errichtung des neuen regionalen Kompetenzzentrums in Atlanta und auf die Integration von Portec, beabsichtigt Interroll, in diesem und in den zwei kommenden Jahren bis zu USD 40 Mio. in den USA zu investieren.

Optimistischer Blick in die Zukunft

Die gute Ausgangslage aus dem 1. Semester 2013 sowie die Portec-Akquisition lassen Interroll optimistisch in die Zukunft blicken. Neben der Einführung von neuen Produkten und dem Gewinnen von Marktanteilen gilt es die Kosten stets im Griff zu halten. Interroll ist bestrebt, die Produktivität in allen Bereichen zu steigern und damit die komfortable Finanzbasis konsequent zu erhalten. Interroll hat im 1. Halbjahr 2013 das Kostenbewusstsein noch weiter gestärkt, die Entwicklungen in den Währungs-, Rohstoff- sowie Absatzmärkten stets kritisch im Auge behalten und die Prozessoptimierungen stetig vorangetrieben.

Paul Zumbühl ergänzt: „Kürzeste Lieferzeiten, schnelle Innovationszyklen und höchste Qualitätsstandards machen Interroll zum bevorzugten und unentbehrlichen Partner.“

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