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Lagertechnik Intralogistiker sind nicht satt

| Redakteur: Robert Weber

Mit Lager- und Fördertechnik verdienen die deutschen Intralogistikbauer gutes Geld. Auch für 2013 rechnen sie mit einem Wachstum. Kapazitäten sollen ausgebaut, Investitionen verstärkt und der Vertrieb erweitert werden. Das sind Ergebnisse einer Umfrage der IWL AG.

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Die Intralogistiker versprechen sich für 2013 neue Projekte.
Die Intralogistiker versprechen sich für 2013 neue Projekte.
(Bild: Weber)

Rund 130 Unternehmen aus der Intralogistik-Branche wurden für die Unternehmensberatung zur Marktentwicklung befragt. Vor allem die Intralogistikbauer erwarten 2013 Auftragssteigerungen, so die Studienautoren.

Das Ergebnis der Studie belegt die Einschätzung von Viastore-Gründer Christoph Hahn-Woernle: Von 10 % mehr Umsatz in 2013 sprach er auf einer Pressekonferenz. Und auch bei den Trends ist VDMA-Mann Hahn-Woernle auf einer Linie mit der Studie. Die Teilnehmer der Befragung planen den Ausbau von Ressourcen sowie neue Investitionen. Ein Großteil der Unternehmen will auch in den Vertrieb investieren, schreiben die Analysten.

Intralogistik-Dienstleister haben Probleme

Auch die Intralogistik-Berater blicken optimistisch in die Zukunft. Projekte würden wieder verstärkt angeschoben, heißt es. Der Bedarf an Beratern steige „merklich“, heißt es in dem Papier.

Anders stellt sich die Situation bei den Logistikdienstleistern dar. 50 % von ihnen erwarten auch dieses Jahr negative Auswirkungen auf das eigene Unternehmen. Längere Vorlaufzeiten oder Zahlungsverzögerungen sind zwei Gründe für die pessimistische Stimmung. Kostenreduzierungen- und Umstrukturierungsmaßnahmen stehen deshalb bei vielen an.

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