HVO-Kraftstoff Jetzt bewegt Biokraftstoff die DB-Cargo-Dieselloks

Quelle: Pressemitteilung

Biokraftstoffe können üblichen Diesel ersetzen. Dann können auch schwere Rangier- und Diesellokomotiven klimaneutral die letzte Transportmeile bewältigen. So macht es jetzt DB Cargo.

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Freude bei Dr. Sigrid Nikutta, DB-Vorstand für Güterverkehr, und Michael Theurer, Parl. Staatssekretär Bundesministerium für Digitales und Verkehr! Weil die Dieselloks von DB Cargo nun klimaneutral unterwegs rollen. Denn jetzt packt man nicht den fossilen Dieseltiger, sondern biobasierten HVO-Kraftstoff in die Tanks. Hier mehr dazu...
Freude bei Dr. Sigrid Nikutta, DB-Vorstand für Güterverkehr, und Michael Theurer, Parl. Staatssekretär Bundesministerium für Digitales und Verkehr! Weil die Dieselloks von DB Cargo nun klimaneutral unterwegs rollen. Denn jetzt packt man nicht den fossilen Dieseltiger, sondern biobasierten HVO-Kraftstoff in die Tanks. Hier mehr dazu...
(Bild: DB AG / O. Lang)

Mit so genanntem HVO-Treibstoff (Hydrotreated Vegetable Oil) kann die Diesellokflotte von DB Cargo ohne jede Leistungseinschränkung betrieben werden, betonen die Entscheider des Unternehmens. Das, heißt es weiter, haben umfangreiche Tests nun bewiesen. Mit diesen Biokraftstoffen könne folglich eine durchgängig klimaneutrale Lieferketten für die Kunden von DB Cargo geschmiedet werden.

Und das ist noch nicht alles, denn auch ältere Lokomotiven laufen ohne Einschränkungen und Umrüstaktionen, mit dieser Alternative zum auf fossilen Brennstoffen basierendem Diesel. Der HVO-Kraftstoff wird im Übrigen aus biologischen Rest- und Abfallstoffen hergestellt und bedarf keiner zusätzlichen Anbauflächen, die in Konkurrenz mit den Nahrungs- und Futtermittelprodukten stehen, wie DB Cargo betont. Der Biokraftstoff sei auch frei von Palmöl. Bei der Verbrennung im Motor wird ausschließlich die CO2-Menge freigesetzt, welche die ehemaligen Pflanzen der Atmosphäre für ihr Wachstum entzogen haben, so die Erklärung mit Blick auf das Schlagwort Klimaneutralität.

So wird der alternative Biokraftstoff HVO hergestellt, den DB Cargo jetzt für den Betrieb der Dieselloks nutzt. Das soll eine Menge CO2 einsparen – vor allem, wenn man die machbare Transportleistung auf der Schiene mit der Lieferung per Lkw vergleicht.
So wird der alternative Biokraftstoff HVO hergestellt, den DB Cargo jetzt für den Betrieb der Dieselloks nutzt. Das soll eine Menge CO2 einsparen – vor allem, wenn man die machbare Transportleistung auf der Schiene mit der Lieferung per Lkw vergleicht.
(Bild: DB AG)

Deshalb ist der Schienentransport umweltfreundlich

Als größte europäische Güterbahn erbringe das Unternehmen rund 95 Prozent der Traktionsleistung per Elektrizität. Die restliche Zugleistung wird beim Rangieren, in Terminals und Häfen oder bei der Anlieferung von Güterwagen auf das Werksgelände der DB-Cargo-Kunden erbracht. Für diesen Rangierdienst, der mit bis zu 3.000 Tonnen schweren Güterzügen vollzogen wird, gibt es nun die nahezu vollständig CO2-freie Lösung mit HVO-Kraftstoff.

Und verglichen mit einem Transport auf der Straße erspart schon heute jeder Güterzug dem Planeten rund 80 bis 100 Prozent CO2, wie DB Cargo weiter ausführt.

Dr. Sigrid Nikutta, DB-Vorstand für Güterverkehr: „Zusätzlich zum HVO-Schwenk investieren wir weiter und werden die Dieselloks auf Hybrid-Technik umrüsten. So können wir maßgeschneiderte, klimafreundliche Lieferketten anbieten.“

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