Insolvenzgefahr Kampfansage! Logistikverband hat Treibstoffpreis-Explosion satt

Quelle: Pressemitteilung

Beim Tanken kommen so manchem momentan die Angstschweißperlen aus den Poren gerollt. Der Logistik drohen Insolvenzen. Der BLV-pro e. V. ruft deshalb zur Protestaktion auf, die nächste Woche startet.

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So geht es nicht weiter! Deshalb ruft der BLV-pro e. V. zu einer Protestaktion auf, die ab dem 21. März startet. Genauer gesagt, geht es um die Probleme Krafstoffpreis-Explosion und brach liegender Güterkraftverkehr in Deutschland. Hier mehr dazu.
So geht es nicht weiter! Deshalb ruft der BLV-pro e. V. zu einer Protestaktion auf, die ab dem 21. März startet. Genauer gesagt, geht es um die Probleme Krafstoffpreis-Explosion und brach liegender Güterkraftverkehr in Deutschland. Hier mehr dazu.
(Bild: BLV-pro)

Unter dem Motto „Alle Räder stehen still, wenn die Logistik es so will“ ruft der Bundesverband Logistik & Verkehr (BLV-pro) ab dem 21. März zur Protestaktion auf. Denn aufgrund der Kostenexplosion in Sachen Energiepreise drohe in Kürze vielen aus der Branche das finanzielle Aus. Auch der Normalbürger leidet. Um die Lage zu ändern, kommt man nun um unkonventionelle Maßnahmen, wie einen aktiven Protest, nicht mehr herum, so die Meinung des Verbandes. Folgendes fordert der Verband bei dieser Gelegenheit von der Politik:

  • sofortige Treibstoffpreisbremse;
  • Einführung eines Gewerbediesels;
  • temporäre finanzielle Hilfen;
  • die Auftraggeber sollten die Frachtraten an die Situation anpassen;
  • ein Ende der willkürlichen Verlängerung der Zahlungsziele: es braucht ein gesetzlich festgelegtes Zahlungsziel von 14 Tagen;
  • eine stringente Überwachung des Mobilitätspakets 2 in Bezug auf Kabotage, MiLoG, Verbringung der Wochenruhezeit außerhalb des Lkw, vollständige Mautdatenfreigabe zur Überwachung;
  • Gespräche über strukturelle Änderungen, um das jetzt vorhandene Sozialdumping zu beenden.

Wenn das nichts bringt, wird es noch heftiger!

Sollten in der kommenden Woche keine spürbaren Erleichterungen seitens der Regierung bewilligt werden, sind nach Aussage des Bundesverbands, der vor allem ein Zusammenschluss kleiner und mittlerer Unternehmen sowie von Berufskraftfahrern aus dem Transportbereich ist, weitere unkonventionelle Aktionen in Planung. Hier bleibe aus der wirtschaftlichen Notwendigkeit heraus für viele nur der absolute Stillstand der Fahrzeuge sowie die strikte Ablehnung nicht kostendeckender Transportaufträge. Die nächsten Wochen werden entscheiden, wohin die Reise für Deutschland und die deutsche Transport- und Logistikbranche gehen wird.

Es werden viele den schleichenden Protest unterstützen

Der BLV-pro wünscht sich dabei auch einen Schulterschluss mit allen, die auf der Straße unterwegs sind. Also ruft man nun eine „Schneckentempowoche“ aus. Die Fahrzeuge werden dabei nicht über 50 Kilometer pro Stunde fahren und auf Autobahnen nicht schneller als 60, heißt es. Also über die Autobahnen schleichen, ist angesagt. Selbstverständlich wird das alles der Verkehrssituation angepasst und ohne Fremdgefährdung ablaufen, so ein Versprechen. Und es werden viele „mitschleichen“, glaubt der Logistikverband: der Lkw-Fahrer, der Bauer mit dem Traktor, Taxen, Busse und sozusagen jeder Bürger.

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