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Ladungssicherung KCN erweitert Produktion für Antirutschböden

Die auf Kunststoff-Coating und Antirutschböden spezialisierte KCN GmbH startet im August mit dem Bau eines Produktionswerkes für die industrielle Fertigung von Antirutschböden mit Gleitreibbeiwerten µ = 0,7 bis 0,8.

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KCN plant ein mit Spezialmaschinen ausgestattetes Werk, in dem die Produktion von Antirutschböden im industriellen Maßstab geschieht.
KCN plant ein mit Spezialmaschinen ausgestattetes Werk, in dem die Produktion von Antirutschböden im industriellen Maßstab geschieht.
(Martin Wahler/impressivephoto.de)

Im Juni 2016 erfolgte eine Grundstücksbegehung am geplanten Standort in Weilheim an der Teck und ein Test der für die Beschichtung der Böden entwickelten Maschinen. Ende Februar 2017 soll der Bau fertig gestellt und die Produktion gestartet werden. Dann wird KCN pro Jahr 70.000 bis 100.000 m² Antirutschböden liefern können. Diese Menge reicht nach Angaben des Unternehmens beispielsweise für 2300 bis 3300 Auflieger. Der erste Bauabschnitt wird auf 12.000 m² Grundfläche rund 4000 m² überbaute Nutzfläche umfassen. Bis Ende 2017 will KCN, wie es heißt, am neuen Standort 35 bis 40 Mitarbeiter beschäftigen.

Wenige zusätzliche Zurrmittel erforderlich

Bei einem Lkw muss die Ladung zu den Seiten und nach hinten gegen 50 % des Ladungsgewichtes gesichert werden, in Fahrtrichtung sogar gegen 80 %. Diese Werte werden durch den alleinigen Einsatz eines Antirutschbodens mit einem Gleitreibbeiwert von µ = 0,8 erreicht. Auf dieser Basis sind nur noch wenige Zurrmittel notwendig, um beispielsweise ein Kippen von Paletten zu verhindern.

Die KCN-Antirutschböden besitzen im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugböden einen deutlich erhöhten Gleitreibbeiwert von bis zu µ = 0,8. Außerdem bieten KCN-Antirutschböden einen zusätzlichen Schutz vor Verschleiß, Korrosion und Schallentwicklung (PIEK-Verordnung) sowie eine hohe Beständigkeit gegen chemische Stoffe, wie der Hersteller angibt.

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