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Energie Keine Flaute in der Offshore-Logistik der BLG

| Redakteur: Robert Weber

Das ARD-Frühstücksfernsehen widmete in dieser Woche der Offshore-Energie und dem Logistikstandort Bremerhaven einen eigenen Beitrag und fragte vor allem, warum die Vorzeigeindustrie Notstandsmeldungen verbreitet. Einen Tag später reagiert die BLG mit einer Presseerklärung. Ein Zufall?

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Die BLG spürt die Krise in der Offshore-Branche noch nicht, heißt es in der Konzernzentrale.
Die BLG spürt die Krise in der Offshore-Branche noch nicht, heißt es in der Konzernzentrale.
(Bild: BLG)

„Während einige Unternehmen der Offshore Windenergie-Branche bereits wirtschaftliche Probleme haben, ist bei uns die Auftragslage noch ziemlich gut“, berichtet Ferdinand Möhring, Geschäftsführer der BLG Offshore Windenergie-Logistik. In Wilhelmshaven montieren BLG und Areva Rotorsterne für den Windpark Global Tech I. Die Rotorblätter und Rotornaben werden von den Fertigungsstätten in Stade und Bremerhaven mit Küstenmotorschiffen nach Wilhelmshaven transportiert. Die fertigen Sterne transportiert das Errichterschiff Vidar zum 170 km entfernten Baufeld. Dort werden die über 100 t schweren Rotorsterne angehoben und während des Hebens in die Senkrechte gedreht. 92 m über dem Wasserspiegel wird der Rotor dann an die Gondel montiert. Die Rotorsterne haben einen Durchmesser von 116 m.

Die Schiffe stehen bereit

Die Installationsschiffe Brave Tern und Bold Tern laden am Offshore-Terminal ABC-Halbinsel der BLG in Bremerhaven regelmäßig Verbindungsstücke, Türme und Gondeln für Global Tech I. Die großen Bauteile von der Firma Ambau in Bremen und Areva in Bremerhaven kommen per Binnenschiff und Ponton zur BLG. Der Ponton transportiert Gondeln für den Windpark Global Tech I vom Fischereihafen zum BLG Offshore-Terminal. Durch sein neuartiges Schienen- und Ladungssicherungssystem für die Verladung und Befestigung schwerer Bauteile kann der BLG-Ponton schneller arbeiten als herkömmliche Pontons, heißt es bei BLG.

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