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KEP-Dienste KEP-Branche will vernetzte Transporte

In einem Workshop zu einem offenen Branchenstandard wollen die KEP-Dienstleister am 31. März 2015 bei GS1 Germany prüfen, wie sie ihre Transportprozesse besser vernetzen können.

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Im Workshop bei GS1 Germany wollen KEP-Dienstleister herausfinden, wie sie einen offenen Branchenstandard etablieren können.
Im Workshop bei GS1 Germany wollen KEP-Dienstleister herausfinden, wie sie einen offenen Branchenstandard etablieren können.
(Bild: © Nikita Kuzmenkov - Fotolia)

Der Markt der Kurier-, Express- und Paketdienstleistungen wächst: Über 2,6 Mio. Sendungen wurden laut einer Studie im Auftrag des Bundesverbands der Kurier-Express-Post-Dienste (BdKEP) allein 2013 in Deutschland transportiert. Der wachsende grenzüberschreitende Handel ist unter anderem der Auslöser hierfür. Dieser Treiber hat aber zugleich auch neue Herausforderungen für die KEP-Branche im Gepäck: Zum Beispiel erwarten die Kunden neben neuen Serviceangeboten auch gleichmäßig hohe Zuverlässigkeit, Qualität und Wettbewerb auf dem Postmarkt. In einem kostenfreien Workshop bei GS1 Germany wollen die KEP-Anbieter am 31. März 2015 prüfen, wie sie auf Basis der GS1-Standards ihre Prozesse besser vernetzen und so auf diese Herausforderungen abstimmen können.

Wie kann ein offener Standard für die Branche etabliert werden?

In dem KEP-Branchenworkshop Standardisierung werden die Transportexperten evaluieren, wie sie einen offenen Branchenstandard entwickeln und in die Praxis umsetzen können. Basis sind die bereits bei GS1 Germany erarbeiteten Empfehlungen zum Informationsfluss und zu Sendungsnummern in der Logistik. Sie berücksichtigen die Besonderheiten der Branche zum Beispiel für Transportetiketten.

„Insbesondere in Zeiten der Globalisierung schaffen Standards eine optimierte Wertschöpfungskette“, erklärt Thomas Niebur, Logistikexperte bei GS1 Germany. „Bei nationalen Sendungen wiederum besteht die Herausforderung darin, die stark steigenden Sendungsmengen, die Serviceansprüche der Versender und politische Vorgaben im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit und Urbanisierung in Einklang zu bringen“, so Niebur weiter.

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