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Flurförderzeuge Kion goes to Hollywood

| Redakteur: Robert Weber

Der Gabelstaplerbauer Kion will sein Geschäft in den USA massiv ausbauen. In einem Interview mit der Deutschen Presseagentur skizzierte Konzernchef Gordon Riske seine Pläne. Das Ziel der Wiesbadener: Toyota Marktanteile abjagen.

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Kurs West: Kion will in den USA wachsen und verstärkt deshalb sein Engagement vor Ort.
Kurs West: Kion will in den USA wachsen und verstärkt deshalb sein Engagement vor Ort.
(Bild: Kion)

In Zahlen ausgedrückt heißt das: Kion will in den USA sein Geschäft mindestens verdreifachen. Gegenwärtig liegt der Marktanteil von Kion-Flurförderzeugen bei unter zwei Prozent, heißt es in dem Interview. Zur Kion-Gruppe gehören auch die Marken Still und Linde Material Handling. Ob eine von den Marken in die USA exportiert wird, ist offen. Möglicherweise soll auch eine neue Marke den US-Markt entern, der momentan vor allem von Toyota dominiert wird. Dazu kommt: Kion will für die Kundschaft zwischen New York und Hollywood auch neue Produkte entwickeln, denn die Anforderungen in den USA entscheiden sich stark von denen deutscher oder europäischer Kunden - Stichwort: Beladung von Lkw von der Seite oder das direkte Hineinfahren in den Lkw, wie es in den USA praktiziert wird.

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Produziert werden könnte in South Carolina, wo Kion ein Werk besitzt, das aber nicht ausgelastet sei, schreibt die „Wirtschaftswoche“. 15.000 bis 20.000 Einheiten könnten dort pro Jahr entstehen. Für Riske ist klar, dass die USA in ihrer aktuellen Phase der Re-Industrialisierung einen der stärksten Wachstumsmärkte darstellen.

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