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Getränkelogistik Kiste statt Fass – Bierkutscher freut es

Redakteur: Robert Weber

Bierfässer brauchen viel Platz, sind schwer und aus Sicht der Logistik unvorteilhaft, denn sie müssen auch wieder leer zur Brauerei zurückgefahren werden. Die Nördlinger Ankerbrauerei setzt deshalb neben Fässern auch auf das „Beer-in-Box-System“. Der Clou: Die Brauer sparen Logistikkosten.

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Unordnung und verschenkter Platz: Der Transport von Bierfässern ist aufwendig und teuer. Ein neues Verfahren gestaltet die Bierlogistik einfacher.
Unordnung und verschenkter Platz: Der Transport von Bierfässern ist aufwendig und teuer. Ein neues Verfahren gestaltet die Bierlogistik einfacher.
(Bild: Tagishsimon unter CC-Lizenz, wikipedia.de)

Das Prinzip hinter der Technik: Die Bierexperten entziehen dem Bier vor der Abfüllung in den Beutel die Kohlensäure, die in einem speziellen Beutel dem Bier in der Kiste beigelegt wird. Beim Kunden können die Beutel an eine Zapfanlage angeschlossen werden und die Kohlensäure wird dem Bier wieder zugeführt. Der Vorteil: Niedrige Transportkosten, mehr Effizienz in den Logistikprozessen und die Leergutrückfahrt gehören der Vergangenheit an. Gleichzeitig könnten Brauer neue Märkte schnell und kostengünstig versorgen, sind sich die Entwickler sicher.

Doch nicht nur der Brauer profitiert von der patentierten Erfindung aus Bayern. Auch die Kunden können dank des „Biers in der Box“ Lagerflächen einsparen. Geschmacklich soll es keinen Unterschied zwischen Fassbier und Boxbier geben.

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