Bestandsmanagement-Software Kostenstruktur im Bestandsmanagement verbessern

Redakteur: Claudia Otto

Das optimale Einsparergebnis im Bestandsmanagement zu erzielen, soll für Unternehmen künftig leichter werden. Dazu begründen Kerkhoff Consulting, Beratungsgesellschaft für Einkauf und Beschaffung, und Inform, eigenen Angaben zufolge Deutschlands führender Hersteller von entscheidungsintelligenten Software-Systemen, eine Kooperation.

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Wichtige Hebel, um die Kosten zu senken, sind der Einkauf sowie die Lagerkosten. Bild: Kerkhoff
Wichtige Hebel, um die Kosten zu senken, sind der Einkauf sowie die Lagerkosten. Bild: Kerkhoff
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Sparprogramme der Unternehmen zwingen gerade in der Wirtschaftskrise alle Abteilungen dazu, die Kosten zu senken. Wichtige Hebel sind dabei der Einkauf sowie die Lagerkosten. Die Verwaltung, Optimierung und das Controlling der Lagerkosten wird auch als Bestandsmanagement bezeichnet. Das Problem: Ein optimales Bestandsmanagement führt oft zu schlechteren Einkaufsbedingungen. Denn sind weniger Waren im eigenen Lager vorrätig, müssen Lieferanten dementsprechend häufiger anliefern. Das erhöht die Transportkosten und belastet damit die Kostenstelle Einkauf.

Kommunikation zwischen Abteilungen oft mangelhaft

„Einkaufsabteilungen und der Bestands- oder Dispositionsverantwortliche reden viel zu selten miteinander“, sagt Gerd Kerkhoff, Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter von Kerkhoff Consulting. „Dies führt dazu, dass die Abteilungen im Prozess der Kostensenkung eher gegeneinander als miteinander arbeiten.“ Diese Beobachtung hat auch Adrian Weiler, Geschäftsführer von Inform, bei der Implementation von Bestandsmanagementsoftware gemacht: „Nur selten ist eine Schnittstelle zwischen Einkauf und Bestandsmanagement eingerichtet, um gemeinsam Kostenpotenziale zu heben.“

Um dieses Problem zu beheben, arbeiten Kerkhoff Consulting und Inform ab sofort zusammen. Die Kerkhoff-Berater nutzen in ihren Potenzialanalysen die Software Add one des Aachener Unternehmens Inform. Am Ende einer Potenzialanalyse werden kurz- und mittelfristig zu realisierende Potenziale aufgezeigt, die dann gemeinsam in enger Abstimmung mit den Fachabteilungen des Kunden umgesetzt werden. Inform arbeitet eigenen Angaben zufolge in diesen Fragestellungen seit Jahren mit der RWTH und der FH Aachen zusammen.

Eigennutzung der Software möglich

„Mit Hilfe von Add one ist es unseren Beratern möglich, jede einzelne Warengruppe mit den Einkäufern und Bestandsmanagern unserer Kunden zu diskutieren und kostenoptimal zu gestalten“, sagt Kerkhoff. Auf Wunsch des Kunden kann die Software auch bei diesem implementiert werden, um nach Abschluss eines Projektes selbst die Kosten im Griff zu haben. „Ist eine Implementierung zur Eigennutzung durch den Kunden gewünscht, so arbeiten die Kerkhoff-Berater und unsere Programmierer Hand in Hand, um die Software optimal auf die Bedürfnisse des Kunden anzupassen“, sagt Weiler.

Kerkhoff und Inform laden ein

Zur Eröffnung der Kooperation führen Kerkhoff Consulting und Inform am 10. September 2009 eine gemeinsame Veranstaltung durch, an der unter anderem Gerd Kerkhoff, Adrian Weiler, Dr. Thomas Ludwig (Vorstandsvorsitzender Klöckner & Co. SE) und Jürgen Spindler (Geschäftsführer, CPL Pharma Lager & Vertrieb GmbH) als Referenten auftreten werden. Kostenlose Anmeldungen sind im Internet (siehe Link) möglich.

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