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Lagerstrategie Krummen Kerzers setzt auf Palettenregale

Rund 150.000 Euro investiert der Schweizer Logistikdienstleister Krummen Kerzers in ein neues Warehouse Management System (WMS) aus dem Hause Gigaton. Im gleichen Zug wurde das bisherige Blocklager mit einem Palettenlager ersetzt.

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Um 10 bis 15 % hat Logistikdienstleister Krummen Kerzers sine Kapazität durch die Umrüstung seines Trockenlagers gesteigert.
Um 10 bis 15 % hat Logistikdienstleister Krummen Kerzers sine Kapazität durch die Umrüstung seines Trockenlagers gesteigert.
(Bild: Kerzers)

„Durch die Umrüstung unseres 6000 m² großen Trockenlagers konnten wir unsere Kapazitäten um 10 bis 15 % steigern“, sagt Peter Krummen, Geschäftsleiter der Krummen Kerzers AG. Die neuen Regale bieten aber nicht nur mehr Stellplätze, sie ermöglichen darüber hinaus die Anwendung des First-In-First-Out-(Fifo-)Prinzips. Im Ergebnis kann dadurch einzeln auf bestimmte Güter zugegriffen werden. Mittels des neuen WMS „LogoS“ hat der Logistikdienstleister zudem die Lagerverwaltung optimiert, denn das System bildet den kompletten Materialfluss detailliert ab und vereinfacht zahlreiche Arbeitsschritte. Beispielsweise werden Kommissioniers- und Konfektioniersaufträge automatisch priorisiert, wodurch die manuelle Ablaufplanung entfällt.

Krummen Kerzers hat sein Lager in Kerzers zu einem Palettenregallager umgebaut.
Krummen Kerzers hat sein Lager in Kerzers zu einem Palettenregallager umgebaut.
(Bild: Kerzers)

Automatisiert wird außerdem die Kommissionierung, die jetzt mittels Pick-by-Scan-Verfahren erfolgt. Krummen rechnet in der Folge mit einer Zeitersparnis von etwa 10 %. „Wir werden künftig mit dem bestehenden Team ein noch größeres Auftragsvolumen abwickeln können“, sagt der Geschäftsleiter. Das WMS „LogoS“ hilft auch dabei, die Umwelt zu schonen: Der Einsatz eines Scanners bei der Kommissionierung etwa ist ein Schritt in Richtung eines papierlosen Betriebs.

Geplante Erweiterung im temperaturgeführten Bereich

„Der Umbau ist Teil unserer Strategie, uns in sämtlichen Bereichen kontinuierlich weiterzuentwickeln“, sagt Krummen. Deshalb hat das Unternehmen allein in die neue Software rund 150.000 Euro investiert. Das nächste Projekt hat Peter Krummen auch schon im Sinn: eine 3000 m² große Erweiterung des Lagers in Kerzers mit temperaturregulierter Kühllagerfläche.

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