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Alternative Antriebe La Poste testet Brennstoffzellen-Lkw

Erstmals in Europa werden Renault Trucks und die französische Post ein elektrisch betriebenes Experimentalfahrzeug mit Range Extender auf Wasserstoffbasis in Betrieb nehmen.

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(Bild: Renault Trucks)

Der Renault Maxity Elektro 4,5 t bietet eine Gesamtreichweite von 200 km und wird ein Jahr lang unter echten Einsatzbedingungen in Dole im Juragebirge getestet. Die Brennstoffzelle des Klein-Lkw wurde vom Pariser Unternehmen Symbio FCell entwickelt und verdoppelt die Reichweite des Fahrzeugs, wie es heißt. Der einjährige Test wird Renault Trucks in die Lage versetzen, das gesamte Potenzial der Wasserstofftechnologie unter echten Betriebsbedingungen auszuloten. „Dieses Fahrzeug erzeugt keinerlei Lärmbelastung, stößt lediglich Wasserdampf aus und mit seiner Reichweite von 200 km ist es geradezu ideal für tägliche Lieferfahrten im innerstädtischen und Stadtrandbereich“, sagt Karin Forien, Leiterin Strategie Energieeffizienz bei Renault Trucks. „Wir möchten mit diesem Projekt die europäischen Hauptstädte bei der Beschränkung der Schadstoff- und Lärmemissionen durch das Testen innovativer Zero-Emission-Vehicles unterstützen, die bereits in naher Zukunft für unsere Kunden finanziell tragbar sein werden.“

Batterieabwärme heizt den Fahrzeuginnenraum

Renault Trucks hat seinen Renault Maxity Elektro 4,5 t mit einer Vorrüstung für eine Brennstoffzelle ausgestattet, die in Partnerschaft mit der Firma Symbio FCell entwickelt und von dieser in das Fahrzeug integriert wurde. So kommt zu einer mittleren Reichweite von rund 100 km beim Renault Maxity Elektro eine zusätzliche Reichweite von 100 km hinzu, die durch die Energie aus der Batterie bereitgestellt wird. „Beim Fahren wird der Elektromotor von zwei zusätzlichen Energiequellen mit Strom versorgt: Die Brennstoffzelle liefert eine Höchstleistung von 20 kW und darüber hinaus stellen die Batterien die erforderliche Zusatzleistung bereit. Bei Fahrzeugstillstand kann die Batterie bei Bedarf über die Brennstoffzelle wieder geladen werden“, erklärt Projektleiter Christophe Vacquier.

Die von der Batterie entwickelte Wärme wird zur Beheizung des Fahrzeuginnenraums wiederverwendet. Das schont die Batterien und trägt ebenfalls zur Verlängerung der Reichweite bei. Vacquier erinnert auch an das Funktionsprinzip der Batterie: „Die Entstehung von Wasser aus dem Sauerstoff der Luft und dem in den Behältern gespeicherten Wasserstoff erzeugt Strom und Wärme nach dem umgekehrten Prinzip der Elektrolyse von Wasser.“

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