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Gesundheitswesen Labor für Krankenhauslogistik

| Redakteur: Robert Weber

Jedes fünfte deutsche Krankenhaus steckt in den roten Zahlen. Die Kliniken arbeiten im Spannungsfeld von Versorgungsqualität und Kosteneffizienz. Ein Labor soll jetzt Ansätze liefern, um die Kliniken zukunftsfähig zu machen. MM Logistik sprach mit einem Gesundheitsexperten über den Materialfluss und Spareffekte von 5000 Euro pro Bett.

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Im OP zählt neben der Kunst des Operateurs zukünftig auch die Logistik.
Im OP zählt neben der Kunst des Operateurs zukünftig auch die Logistik.
(Bild: Markus Steur/Fraunhofer-Gesellschaft )

Nach mehrmonatiger Bauzeit steht jetzt das Hospital Engineering Labor im Duisburger Fraunhofer-Inhaus-Zentrum. Federführend sind die vier Fraunhofer-Institute aus dem Ruhrgebiet – für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme (IMS) in Duisburg, für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (Umsicht) in Oberhausen, für Materialfluss und Logistik (IML) in Dortmund sowie das projektleitende Fraunhofer- Institut für Software- und Systemtechnik (ISST) in Dortmund. Zusammen mit derzeit mehr als 80 Industrie-, Netzwerk- und Wissenschaftspartnern bündeln die dortigen Healthcare-Experten ihr Know-how mit dem Ziel, durch Hospital Engineering brachliegendes Innovationspotenzial zu mobilisieren und die großen Kostenblöcke im Klinikbetrieb in den Griff zu bekommen.

Das Hospital Engineering Labor bietet Anwendern, Herstellern und Wissenschaftlern auf rund 350 m² eine moderne Entwicklungs- und Testumgebung mit Operationssaal, PatientInnen-, Schwestern- und Arztzimmer, Rehabereich mit Trainingsgeräten sowie Lager- und Funktionsräumen.

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