Prävention Ladungssicherung kann Leben retten

Rund 450 Besucher kamen zum 3. Ladungssicherungs-Cup (Lasi-Cup) der IHK Bodensee-Oberschwaben. Die Kammer hat nach Aussage von Raffaele Puopolo, dem Vorsitzenden des IHK-Arbeitskreises Ladungssicherung, auch die Zielgruppe der Verlader erreicht.

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Raffaele Puopolo, Vorsitzender des Arbeitskreises Ladungssicherung Bodensee-Oberschwaben (links) und Verlader des Jahres 2012 Michael Lauber aus Mochenwangen.
Raffaele Puopolo, Vorsitzender des Arbeitskreises Ladungssicherung Bodensee-Oberschwaben (links) und Verlader des Jahres 2012 Michael Lauber aus Mochenwangen.
(Bild: IHK Bodensee-Oberschwaben)

52 Männer und vier Frauen beteiligten sich an dem Parcours mit mehren Stationen, um ihren Wissensstand in Sachen Ladungssicherheit festzustellen. „Verlader des Jahres“ wurde Michael Lauber aus Mochenwangen. Er erhielt eine Urkunde und einen Gutschein für ein Fahrsicherheitstraining mit dem Lkw. Auf großes Interesse stieß die Podiumsdiskussion „Die verschiedene Handhabung der Ladungssicherung im grenzüberschreitenden Verkehr“. Vertreter der Polizei aus dem Dreiländereck informierten über die gesetzlichen Vorgaben in den jeweiligen Ländern und zeigten auf, wie unterschiedlich das Thema Ladungssicherung in Europa behandelt wird.

Bitte beachten Sie dazu auch unsere Bildergalerie "Pleiten, Pech und Pannen bei der Ladungssicherung".

Verschiedene Vorschriften im Dreiländereck

Der Technische Verkehrszug der Kantonspolizei Zürich unterstütze präventive Veranstaltungen im grenzüberschreitenden Verkehr, die zur Sensibilisierung im Bereich Ladungssicherung beitragen, berichtete Dienstchef Markus Geissler. „Damit können wir auch als Polizei einen Beitrag leisten zu einer erhöhten Verkehrssicherheit.“

Ladungssicherung im Straßenverkehr könne Leben retten, betonte Meinrad Müller von der Landesverkehrsabteilung Bregenz. „Sie ist grenzüberschreitend wichtig, die physikalischen Grundgesetzte sind überall gleich, die Vorschriften nur in einigen Details unterschiedlich.“ Es wäre wünschenswert, dass die Politik die gesetzlichen Vorgaben zum Thema Ladungssicherung europaweit einheitlich gestalte, sagte CMR-Havariekommissar Peter Wiedmann. Die Zusammenarbeit der Länder am Bodensee bewähre sich und müsse weiter ausgebaut werden, waren sich die Gesprächspartner einig. „Ladungssicherung ist ein aktiver Beitrag zum Schutz der anderen Verkehrsteilnehmer“, so Peter Alexander von der Autobahn- und Verkehrspolizei Ravensburg.

Einen Schritt voraus gegenüber anderen Ländern

Der Arbeitskreis Ladungssicherung Bodensee Oberschwaben mit seinem Netzwerk sei der richtige Weg. „Wir sind hier gegenüber den anderen Länder einen Schritt voraus, eine solche Einrichtung gibt es sonst noch nicht“, so Raffaele Puopolo.

Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung waren die Fahrversuche mit einem Lkw, einem Sprinter mit Anhänger sowie einem mit Obstgroßkisten beladenen Unimog mit Anhänger. Hier zeigte sich anschaulich, wie wichtig das Thema Ladungssicherung im alltäglichen Verkehr genommen werden sollte, um Schaden und die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer zu vermeiden.

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