Fährverbindung

Läuft wieder zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel

| Redakteur: Bernd Maienschein

Kommt mit neuem Firmenlogo daher: „Grete“ braucht für die Verbindung von Cuxhaven und Brunsbüttel nur noch maximal 75 min.
Kommt mit neuem Firmenlogo daher: „Grete“ braucht für die Verbindung von Cuxhaven und Brunsbüttel nur noch maximal 75 min. (Bild: Elb-Link)

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Sie fährt wieder – die Fähre zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel und damit zwischen Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Nach einer 14 Jahre lang unterbrochenen Verbindung, dem Neuanfang und einer darauffolgenden Insolvenz hat die Elb-Link Fährgesellschaft mbH Ende Mai den Fährbetrieb wieder aufgenommen.

Mit der „Grete“, einer in Norwegen gebauten Doppelendfähre, die 150 Pkw beziehungsweise 16 Lkw und 55 Pkw Platz bietet, kann jetzt wieder zwischen dem niedersächsischen Cuxhaven und Brunsbüttel in Schleswig-Holstein gependelt oder einfach gefahren werden. Nach den ersten 50 Tagen zieht die Betreibergesellschaft der neuen Elbfähre eine positive Bilanz. „Immer mehr Autofahrer erkennen offenbar die Attraktivität der Fährroute gerade im Nord-Süd-Verkehr“, sagt Elb-Link-Geschäftsführer Bernd Bässmann.

Deutlich gesteigerte Transportleistung

Obwohl die neue Betreibergesellschaft auf eine Fähre verzichtet hat – in der Vergangenheit fuhren zwei Schiffe zehn Mal am Tag – konnte der neue Betreiber die Beförderungsleistung erheblich steigern: In den ersten 50 Tagen wollten rund 52.500 Passagiere bei „Grete“ mitfahren, um über die Elbe zu kommen. Bässmann: „Die Route übers Wasser ist kürzer, schneller und günstiger als der Landweg über die dauerverstopfte Autobahn 7 und den Nerven raubenden Hamburger Elbtunnel.“

Völlig neu ist auch das Buchungssystem, das Elb-Link jetzt im Einsatz hat, sowie die Website. Im Bordrestaurant von MS Grete, das täglich von 6:30 bis 21 Uhr geöffnet ist, können die Passagiere zwischen verschiedenen Frühstücksvariationen, leckeren Mittagsgerichten und einem reichhaltigen Kuchenangebot wählen.

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