Materialfluss

Lager- und Transportbehälter bleiben polyfunktional in Bewegung

| Autor / Redakteur: Reinhard Irrgang / Bernd Maienschein

QX-Behälter setzt alle Anforderungen des Kunden in einem Behälter um

Für „Formstabilität, Automatisierbarkeit und Reinigungsfreundlichkeit“ steht die speziell für den Automotive-Bereich konzipierte Behälterserie QX von SSI Schäfer. Mit den Grundflächen 1000 mm × 600 mm und 600 mm × 500 mm sind die Behälter auf das Industriepaletten-Grundmaß 1200 mm × 1000 mm abgestimmt und primär für den Einsatz von Tiefziehblistern konzipiert, die formschlüssig Bauteile aufnehmen.

Wie Axel Breitkreuz, Produktmanager bei SSI Schäfer, erläutert, wurden bei der Konzeption des QX alle Anforderungen von Volkswagen in nur einem Behälter umgesetzt: Das Motorenwerk von Volkswagen in Salzgitter, das mit rund 6000 Mitarbeitern auf mehr als 2.800.000 m² für den gesamten Volkswagen-Konzern mit einer Tagesquote von derzeit 7000 Otto- und Dieselmotoren in mehr als 370 Varianten produziert, hatte sich mit dem Bedarf an neuen Behältern an SSI Schäfer gewandt.

Die hohen Anforderungen wurden erfüllt, wie Torsten Fellenberg, Logistikplaner im Volkswagenwerk Salzgitter, betont: „Sauberkeit, Automatisierbarkeit, Stabilität, optimale Volumennutzung, Waschbarkeit und Passgenauigkeit: Der QX-Behälter hat alle unsere Tests bestanden und uns überzeugt.“

Derzeit sind 30.000 Behälter überwiegend für den Transport von anspruchsvollen Motorenbauteilen wie Kurbelwellen, Zylinderkopfmodulen und Nebenaggregathaltern im Einsatz. Für die hohen Reinheitsanforderungen sind die Behälter, die in der Ausführung mit vibrationsgeschweißter Bodenplatte bis zu 70 kg Inhaltslast aufnehmen können, mit glatten, leicht zu waschenden Innenwänden ausgestattet.

Behälter mit Einrastvorrichtung zur Fixierung sind vollautomatisierbar und Logistikkosten senkend

Die an den Seitenwänden bei Bedarf installierbare Einrastvorrichtung dient als Fixierung von Tiefziehfolien oder anderen Bauteilaufnahmen in den Behältern, die zudem vollautomatisierbar sind: So belädt ein Roboter drei nebeneinander positionierte Stapelboxen nach chaotischem System mit Kurbelwellen, von denen jeweils drei in einem Behälter Platz finden. Die fertigen Gebinde werden zwischengepuffert und auf Abruf per Routenzug zur Montagelinie transportiert.

„Die Abläufe sind nun sauberer, schneller und effizienter“, so Fellenberg, „und die Bauteile sind ohne zusätzliches Verpackungsmaterial gut geschützt.“ Hinzu kommen Vorteile wie höheres nutzbares Volumen bei gleichen Außenmaßen, die höhere Kapazität sowie eine erhebliche Reduzierung der Logistikkosten.

Axel Breitkreuz, Produktmanager bei SSI Schäfer, Neunkirchen, zeigt sich zufrieden: „Der QX vereint alle Vorteile der Behälterentwicklung der vergangenen Jahre: Der Behälter ist hoch automatisierbar, formstabil, leicht zu reinigen und erfüllt die heutigen Anforderungen an die technische Sauberkeit von Bauteilen – optimal für den Automotive-Bereich“.

Ergänzendes zum Thema
 
Kurz-Interview: Innovationen und Know-how-Transfer zum Vorteil der Kunden

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