Tore

Neue ISO-Verladestelle ist hocheffizient

| Redakteur: Bernd Maienschein

Die komplette gekapselte Bauform verhindert konsequent Kältebrücken und das Eindringen von Zugluft.
Die komplette gekapselte Bauform verhindert konsequent Kältebrücken und das Eindringen von Zugluft. (Bild: Novoferm)

Jederzeit bestmögliche Isolierung verspricht Novoferm für seine Dockingstation „NovoDock L 730t“. Damit soll eine Heizenergieeinsparung von bis zu 40 % möglich sein.

Herkömmliche Überladebrücken aus Stahl sind nicht nur äußerst belastbar, sie sind leider auch Kältebrücken, die in temperierten Hallen unerwünscht Energie nach außen ableiten. Die unterfahrbare Verladestation „NovoDock L 730i“ bietet hier ein Höchstmaß an Isolation für mehr Energieeffizienz und weniger Zugluft. Ihre komplett gekapselte Bauform verhindert konsequent Wärmeverluste und das Eindringen von Zugluft insbesondere auch während der gesamten Verladung. Eine Besonderheit, die durch spezielle Novoferm-Thermo-Paneele ermöglicht wird, welche unterhalb des Verladeplateaus angebracht und damit gekoppelt sind. Diese folgen jeder Bewegung beim Positionieren der Überladebrücke auf der Lkw-Ladekante. Möglich ist dabei ein Vorschub von bis zu 1000 mm, die maximale Neigung liegt bei 12,5 % gemäß EN 1398. Anders als bei statischen Überladebrücken bleibt „NovoDock L 730i“ während des gesamten Ladevorgangs thermisch gekapselt. Eine aktuelle Studie der FH Köln belegt die dadurch möglichen enormen Energieeinsparungen. Im Vergleich zu einer herkömmlichen Überladebrücke, so zeigt die Untersuchung von Prof. Dr.-Ing Sommer unter realitätsnahen Bedingungen, reduziert sich der Heizenergiebedarf um 40 %. Die spezielle Konstruktion der Dockingstation verhindert konsequent den Austausch von unterschiedlichen Temperaturverhältnissen. So bleibt die Temperatur in der Halle bei jedem Wetter nahezu gleich.

Einfache Sektionaltor-Ausführung reduziert Baukosten

„NovoDock L 730i“ gibt es in zwei Varianten, beide vollisoliert: die Variante „ISO“ und die Variante „Standard“. Beide überzeugen durch eine vereinfachte Ausführung der Sektionaltore. Die daraus resultierenden minimierten Baukosten ergeben einen kostenrelevanten Nutzervorteil neben der Energieeffizienz: Klassischerweise werden, um Dockingstationen vor Wärmeverlusten zu schützen, Thermo-Sektionaltore entweder bis auf das Bodenniveau des Vorplatzes beziehungsweise bis auf eine Iso-Paneele unter der Brücke geführt. Dazu müssen Betonbauer einen Spalt zwischen Bodenplatte und Frostschürze einschalen, durch den das Tor hindurchfahren kann. Neben den hierdurch entstehenden Mehrkosten wird durch diesen Spalt auch die Stabilität der Frostschürze im Bereich der Anfahrpuffer deutlich herabgesetzt. Bei „NovoDock L 730i“ reduziert sich dieser zeit- und damit kostenintensive Aufwand nach Angaben dieses Anbieters hingegen auf ein Minimum beziehungsweise entfällt komplett.

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