Supply-Chain-Management

Lagerverwaltung macht fit für die Zukunft

| Autor / Redakteur: Karl Högen und Thomas Wöhrle / Bernd Maienschein

OPS – Order Picking System (Ware-zum-Mann-Prinzip): Die Ein- und Auslagerung der Behälter in das und aus dem AKL erfolgt durch Regalbediengeräte. (Bild: Cardinal Health)
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OPS – Order Picking System (Ware-zum-Mann-Prinzip): Die Ein- und Auslagerung der Behälter in das und aus dem AKL erfolgt durch Regalbediengeräte. (Bild: Cardinal Health)

Cardinal Health, Inc. ist ein Dienstleister, der die Kosteneffizienz im Gesundheitswesen verbessert und sich gemäß einem Ranking des US-Magazins „Fortune“ auf Platz 19 der weltgrößten Unternehmen platziert. Jetzt vertieft das Unternehmen die erfolgreiche Supply-Chain-Partnerschaft mit Witron.

Als Dienstleister im Bereich der Gesundheitsfürsorge hilft Cardinal Health Apotheken, Krankenhäusern und ambulanten Versorgungseinrichtungen, den Fokus auf die Krankenpflege zu richten und gleichzeitig Kosten zu reduzieren, die Effizienz und Qualität zu verbessern und somit die Wirtschaftlichkeit zu steigern.

Des Weiteren engagiert sich Cardinal intensiv für den Erhalt von Kundenbeziehungen innerhalb der gesamten Supply Chain: beginnend bei Lieferanten über das Krankenhausdepot bis hin zu weiteren Pflegebereichen quer durch die Lieferkette des Gesundheitssystems.

Leistungsstarke Lagerverwaltung ist Schlüsselkomponente

Das Unternehmen gliedert sich in zwei Segmente mit vielen sich ergänzenden und überschneidenden Funktionen: den pharmazeutischen und den medizinischen Bereich.

Eine Schlüsselkomponente in der Leistungsfähigkeit des Unternehmens bei der Belieferung seiner Kunden im Medizinsegment ist dabei ein leistungsstarkes, optimal auf die Anforderungen von Cardinal Health zugeschnittenes Lagerverwaltungssystem (LVS), welches gemeinsam mit dem langjährigen Logistikpartner Witron Logistik + Informatik entwickelt wurde.

Cardinal Health hat die gesamte Lagerstruktur an den mehr als 40 nordamerikanischen medizinischen Distributionszentren des Unternehmens auf den Prüfstand gestellt und sich anschließend für den Einsatz der neuesten Generation des Lagerverwaltungssystems von Witron entschieden, um die Leistungsfähigkeit entlang der gesamten Supply Chain weiter zu erhöhen. Bis zum Ende des ersten Quartals 2012 soll der Rollout der ersten Version des neuen Systems abgeschlossen sein, gefolgt von einer finalen LVS-Version im Jahr 2013.

Die Lösung: von der Produkt- zur Systempartnerschaft

Nach einer neunmonatigen Evaluierungsphase hat sich Cardinal Health bei der Optimierung seiner Distributionszentren für das neue Witron-Lagerverwaltungssystem entschieden, weil man sich sicher war, dass dieses System großen Nutzen zu optimalen Hard- und Softwarekosten realisieren kann. Darüber hinaus hat das im Verlauf der langjährigen Supply-Chain-Partnerschaft aufgebaute Vertrauensverhältnis eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für Witron gespielt.

Weitere wesentliche Vorteile der Lagerverwaltungssystem-Software sind die Flexibilität im Software-Design, die Stabilität der Software während der Projektausführung sowie deren Anpassungsfähigkeit an kommende logistische Herausforderungen und gesetzliche Anforderungen. Witron liefert mit der neuen Lagerverwaltungssystem-Software einen kundenindividuellen Service-Layer, welcher als Standardschnittstelle zum neuen SAP ECC (der R/3-Nachfolger ERP Central Component) fungiert, das Cardinal Health eingeführt hat.

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