Produktkodierung Laserkodierung und Kodeverifizierung ermöglicht Produkt-Rückverfolgung

Autor / Redakteur: Reinhold Schäfer / Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Gemeinsam mit dem unternehmen Frewitt Printing, dem Experten für Produktkennzeichnung in der Frewitt-Gruppe, stellt die Seidenader Vision GmbH das neue Laserkodierungs- und Codeverifizierungssystem

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Das Laserkodierungs- und Codeverifizierungssystem LC-S eignet sich zur nicht sichtbaren Kodierung und Markierung von Produkten.Bild: Seidenader
Das Laserkodierungs- und Codeverifizierungssystem LC-S eignet sich zur nicht sichtbaren Kodierung und Markierung von Produkten.Bild: Seidenader
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Gemeinsam mit dem unternehmen Frewitt Printing, dem Experten für Produktkennzeichnung in der Frewitt-Gruppe, stellt die Seidenader Vision GmbH das neue Laserkodierungs- und Codeverifizierungssystem vor: Dabei wird in der Pharmaindustrie ein Data-Matrix-Code mit einem neuartigen, energiearmen Laser von Frewitt direkt auf den Zylinder einer vorgefüllten Glasspritze gedruckt. Dieser Code wird im Anschluss von einem Hochgeschwindigkeits-Bildverarbeitungssystem von Seidenader Vision verifiziert.

Laser-Kennzeichnung gegen Produktfälschungen

Mit dem Know-how aus dem Sondermaschinenbau der Seidenader-Gruppe ist so nach Aussage des Unternehmens eine robuste Inspektionsmaschine entstanden, die den höchsten Anforderungen der Pharmaindustrie gerecht wird. Integriert man außerdem Kontrollsysteme und Datenmanagement-Lösungen von Seidenader, erhält man eine zuverlässige Grundlage, um die neuen Vorgaben zur Rückverfolgbarkeit von Medikamenten erfüllen zu können. Seidenader sieht darin einen Schritt zur Verbesserung der Produktsicherheit und Bekämpfung von Produktfälschungen.

Wie wichtig die Rückverfolgbarkeit von medizinischen Produkten in der heutigen Zeit ist, wird durch folgende Veränderungen am Markt deutlich: Pharma-Unternehmen haben inzwischen Produktionsstätten auf der ganzen Welt, um einen höheren Automatisierungsgrad zu erreichen sowie flexibler und kostengünstiger produzieren zu können.

Fehlerhafte Kennzeichnung inzwischen Hauptgrund für Rückrufe

Häufig werden dabei Präparate in einer zentralen Produktionsstätte hergestellt, jedoch in regionalen Einrichtungen etikettiert und verpackt. Ungekennzeichnete Produkte müssen in großen Mengen an unterschiedlichen Orten zwischengelagert werden. Dadurch ist Kennzeichnung, und im Besonderen fehlerhafte Etikettierung, der Hauptgrund für Rückrufe und Reklamationen der FDA geworden.

Eine Möglichkeit, dieser Herausforderung zu begegnen, ist die Kennzeichnung jedes einzelnen Produktbehälters mit einem Code, der in jedem Schritt der Wertschöpfungskette überprüft wird. Das Medikament wird so rückverfolgbar, von der Herstellung bis zur Ausgabe an den Patienten.

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