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Verpackungstechnik Leistungsreserven in Verpackungsprozessen per Mensch-Maschine-Schnittstelle erkennen

| Autor / Redakteur: Bernd Maienschein / Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

Um Leistungsreserven, die in beinahe jedem Verpackungsprozess schlummern, aufzuspüren und anschließend zu heben, müssen einzelne Prozessschritte analysiert werden. Eine Mensch-Maschine-Schnittstelle unterstützt die Maschinenbediener bei dieser Aufgabe, indem der Verpackungsprozess in Echtzeit visualisiert wird.

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Die Mensch-Maschine-Schnittstelle HMI 2.0 ermöglicht dem Bediener, den Verpackungsprozess in Echtzeit zu verfolgen.
Die Mensch-Maschine-Schnittstelle HMI 2.0 ermöglicht dem Bediener, den Verpackungsprozess in Echtzeit zu verfolgen.
(Bild: Multivac)

Der Siegelvorgang in einer Tiefziehverpackungsmaschine beinhaltet das Evakuieren, Rückbegasen und Siegeln der Verpackung. Je höher das Restvakuum ist, das in der Verpackung belassen wird, umso schneller geht das Siegeln – dementsprechend steigt die Taktzahl der Maschine.

Verpackungsprozess in Echtzeit verfolgen

Diese Leistungsreserven lassen sich aber nur dann erkennen und ausnutzen, wenn der Verpackungsprozess vom Maschinenbediener in Echtzeit verfolgt und analysiert werden kann. Berücksichtigt werden muss dabei die typischerweise meist sehr heterogene Arbeitnehmerstruktur in der Produktion, was Alter, Sprachkenntnisse und Ausbildung der Mitarbeiter angeht.

Eine einfache, benutzerfreundliche Lösung stellt die Option der Echtzeitverfolgung dar, die Multivac für seine Verpackungsmaschinen der neuesten Generation anbietet – visualisiert über die Mensch-Maschine-Schnittstelle HMI 2.0. Die Maschinen verfügen über integrierte Sensoren, die während des gesamten Verpackungsprozesses kritische Parameter wie Siegelzeit, Siegeldruck und -temperatur sowie das Vakuum messen. Die Daten werden über die IPC-06-Maschinensteuerung erfasst und verarbeitet und über die HMI 2.0 für den Bediener übersichtlich visualisiert. Jede Änderung eines Parameters wird sofort in der Bediengrafik angezeigt.

Exakte Prozesskontrolle beim Verpacken ermöglicht Optimierungen

Durch die Echtzeitverfolgung des Prozessablaufs lassen sich die einzelnen Prozessschritte verständlich darstellen. Zusammenhänge im Programmablauf werden ersichtlich, eine exakte Prozesskontrolle ist die Folge. Dadurch lassen sich Optimierungsmöglichkeiten aufdecken und nutzen.

HMI 2.0 bietet nicht nur die Möglichkeit, den gesamten Programmablauf in Echtzeit zu verfolgen. Mit der zweiten Generation seines HMI hat Multivac die Möglichkeit geschaffen, die gesamte Mensch-Maschine-Kommunikation einfach zu gestalten. Die Besonderheiten der Schnittstelle machen das Arbeiten mit den Verpackungsmaschinen dabei sehr ergonomisch. Funktionen sind zur besseren Übersicht gruppiert dargestellt und lassen sich durch Antippen des Symbols detailliert visualisieren. Die übersichtliche Strukturierung der Bedieneroberfläche sowie selbsterklärende Icons ermöglichen eine einfache Orientierung.

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