Werkzeugmaschinen/Fördertechnik

Liebherr-Konzern bei Umsatz auf Vorjahresniveau

| Redakteur: Jürgen Schreier

Wältschleifmaschine von Liebherr mut Palettierzelle.
Wältschleifmaschine von Liebherr mut Palettierzelle. (Bild: Liebherr)

Einen Umsatz in Höhe von 9086 Mio. Euro für 2013 erwartet die Liebherr-Gruppe, der damit auf Vorjahresniveau liegen würde. Insgesamt hat der Schweizer Industriekonzern im zu Ende gehenden Geschäftsjahr mehr als 800 Mio. Euro investiert.

Aufgrund der mäßigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in diesem Jahr rechnet die Firmengruppe Liebherr für 2013 derzeit mit einem Gesamtumsatz von 9086 Mio. Euro. Das entspricht dem Vorjahreswert.

Ein geringfügiger Umsatzrückgang wird im Bereich Baumaschinen und Mining erwartet. Der Umsatz wird aktuellen Prognosezahlen zufolge bei etwa 5620 Mio. Euro liegen. Das sind 249 Mio. Euro oder etwa 4 % weniger als im Jahr 2012. Zum Bereich Baumaschinen und Mining zählt die Firmengruppe Liebherr die Sparten Erdbewegung, Fahrzeugkrane, Turmdrehkrane, Betontechnik und Mining.

Außerhalb der Baumaschinen- und Mining-Sparte wird Wachstum erwartet

Außerhalb des Bereiches Baumaschinen und Mining ist dagegen ein Zuwachs zu erwarten. Die in Bulle (Schweiz) domizilierte Firmengruppe rechnet hier mit einem Umsatz in Höhe von 3466 Mio. Euro, was einer Steigerung um 245 Mio. Euro oder 8 % entspricht. Dieser Bereich umfasst die Sparten Maritime Krane, Aerospace und Verkehrstechnik, Werkzeugmaschinen und Automationssysteme, Hausgeräte sowie die Sonstigen Erzeugnisse und Leistungen einschließlich der Sparte Komponenten.

Die Firmengruppe hat sowohl in die Modernisierung und Erweiterung des weltweiten Produktionsnetzwerkes als auch in die weitere Stärkung der Vertriebs- und Serviceorganisation investiert. Die Gesamtinvestitionen der Firmengruppe Liebherr liegen im Geschäftsjahr 2013 voraussichtlich bei etwas mehr als 800 Mio. Euro und damit unter dem Wert des Vorjahres.

Neues Logistikzentrum für die Ersatzteilversorgung

Besonders hervorzuheben ist der Bau eines neuen Logistikzentrums der Liebherr-Logistics GmbH bei Kirchdorf an der Iller (Deutschland). Von dieser Einrichtung aus soll zunächst die weltweite Ersatzteilversorgung für Liebherr-Erdbewegungsmaschinen erfolgen. Langfristig ist geplant, die Ersatzteillogistik weiterer Baumaschinensparten an diesem Standort anzusiedeln.

Nach der ersten Bauphase wird das Gebäude eine Fläche von mehr als 47.000 m² einnehmen und im ersten Quartal 2015 soll es dann seinen Betrieb aufnehmen. Das Investitionsvolumen für die erste Phase beträgt mehr als 100 Mio. Euro. Bei Fertigstellung des gesamten Zentrums wird Liebherr über eine Gesamtfläche von 360.000 m² verfügen, von denen rund 170.000 m² Hallenfläche und 4500 m² Bürofläche vorgesehen sind.

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