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Logistikzentrum Limonadenabfüller kauft Schlecker-Lager

| Redakteur: Robert Weber

Der österreichische Getränkegroßhändler und Limo-Produzent Schlacher hat das Schlecker-Regionallager in Wolfau gekauft. Das Unternehmen investiert mehr als 3 Mio. Euro in das Logistikzentrum.

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Was passiert mit Schlecker? In Wolfau ist man froh, dass das Schlecker-Lager einen neuen Eigentümer hat. (Bild: Gerd Altmann, pixelio.de)
Was passiert mit Schlecker? In Wolfau ist man froh, dass das Schlecker-Lager einen neuen Eigentümer hat. (Bild: Gerd Altmann, pixelio.de)

Wo in der Vergangenheit Windel und Deos auf Lager waren, werden zukünftig Apfelschorle und Limonade in Regalen Platz finden. Schlacher kann dank des 12.000 m² großen, ehemaligen Regionallagers weiter wachsen, berichtet der „ORF“. „Die Vorteile kommen erst nach und nach zum Vorschein. Wenn man eine neue Firma plant, würde man auf die grüne Wiese gehen und dort einen neuen Standort planen. Schlecker hat bereits 60 solcher Zentrallager gebaut und in dieses Lager sind alle Vorteile der vorhergehenden eingegangen, weil das eines der letzten war. Die Logistik und die Abwicklung im Lager ist nahezu perfekt und zu 99 % auch für unsere Zwecke perfekt “, sagte Schlacher dem Rundfunk.

Biogas und Sonnenenergie für das Logistikzentrum nutzen

Rund 2500 Gastronomiekunden sollen auf dem neuen Logistikzentrum versorgt werden. Auch in Sachen Ökologie haben sich die Getränkespezialisten einiges einfallen lassen. Schlacher will Biogas und Sonnenenergie nutzen, heißt es weiter. Schlacher gehört zu den größten Getränkegroßhändlern und Produzenten in Österreich. Der Jahresumsatz liegt bei 16 Mio. Euro, berichtet der Rundfunk.

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