Elektrostapler

Lithium-Ionen-Technik will‘s wissen

| Autor / Redakteur: Dietmar Kurz / Bernd Maienschein

Das konzerneigene E-Mobilitätssortiment umfasst Elektroautos, Hybrid-Pkw, Elektrobusse, Elektrotaxen, Elektro-Lkw, Einschienen-Elektrohochbahnen, Elektrostapler und -Lagertechnikgeräte. Einer Crossover-Strategie folgend hat man sich nicht alleine auf die Batterieherstellung konzentriert, sondern sämtliche Anwendungssegmente in die innovative Entwicklung miteinbezogen und dadurch Synergieeffekte ungeahnten Ausmaßes erreicht.

Die globale Wirtschaft hat auf die damit verbundene Energieeffizienz begierig gewartet, ist man sich bei BYD sicher. Angesichts des Dieselskandals sind Industrie, Politik und technische Bildungs- und Forschungsträger zu schnelleren Umsetzungen und Realisierungen auch für die Breitenanwendungen von sauberen, wirtschaftlich arbeitenden Antrieben aufgefordert und dafür auch verantwortlich. Renommierte Hersteller der Automobil- und Staplerbranche signalisieren bereits großes Interesse an der „LiFePo“-Batterietechnik.

Der feine Unterschied pro Sicherheit

Aus Sicherheitsgründen verwendet BYD als namhafter Batteriepionier zur Herstellung der Kathoden Eisenphosphat. Die Anoden bestehen aus hartem Kohlenstoff oder Graphit mit Lithiumanteilen. Der Nachschub des wichtigen Minerals Lithium für die „LiFePo“-Batterieproduktion wurden über eine Salzsee-Eignerschaft für die Zukunft gesichert.

Bei der chemischen Reaktion innerhalb der Zellen werden keine brennbaren Gase freigesetzt, sodass keine Gefahr der Selbstentzündung oder Explosion besteht. Und das ist der Vorteil und Unterschied zu konventionellen Lithium-Ionen-Akkus, bei denen die Elektrode aus Lithium-Cobalt(III)-Oxid oder mit Zugabe anderer giftiger Schwermetalle gefertigt ist, was zwar einerseits eine hohe Energiedichte ermöglicht, sie andererseits aber anfällig für thermisches Durchgehen macht. Dies kann zu unkontrollierten exothermen chemischen Reaktionen führen, wie internes Überhitzen und Explosion. Zudem kann bei Elektrodenmaterialien wie LiCoO2 nur 50 bis 60 % des Lithiums verwendet werden. Im Vergleich dazu kann im Lithium-Eisenphosphat-Akku der gesamte Lithiumanteil genutzt werden, was eine sparsamere und effizientere Materialnutzung bedeutet.

Als Vorreiter dieser Technologie verzichtete BYD komplett auf Blei-Säure-Batterien und führte das gesamte Stapler-Sortiment von Beginn an mit „LiFePo“-Technik ein, was dem BYD-Elektrostapler mit Lithium-Eisenphosphat-Batterie 2016 die Auszeichnung mit dem IFOY-Award (Weltbester Stapler des Jahres) eintrug. Für 2018 wurde ein weiterer BYD-Effizienzstapler mit 5 t Tragfähigkeit für denselben Award nominiert. Das transportable BYD-Energietransfersystem mit 80-V-High-Speed-Nachladegerät macht den Ladestandort unabhängig. Die Elektro-Effizienzstapler mit AC-Antrieb bieten ab Arbeitsbeginn volle Kraft. Wartungsfreie, originale Lithium-Eisenphosphat-Batterietechnologie von außergewöhnlich langer Lebenszeit sind im Stapler fest verbaut.

Zertifizierte Serienreife durch 15er-Testreihe

Der weltgrößte „LiFePo“-Batteriehersteller gewährt für seine Staplersparte mit acht Jahren oder 10.000 Betriebsstunden mit Abstand die längste Garantiezeit. Mindestens 65 % Batteriekapazität sollen ab Ende der Garantiezeit jahrelang verfügbar sein. Hohe Sicherheitsstandards sind durch unabhängige internationale Institutionen geprüft. Die Batterien wurden nach Härtetests mit den Sicherheits-Zertifizierungen UL 1642, UL 2580, UN 38,3 und QC/T 743 ausgezeichnet.

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