Suchen

Transport Logistic LogCoop will gut auf den Brexit vorbereiten

LogCoop ist eine Logistikkooperation von Transporteuren und Logistikern. Mit Blick auf den Brexit will man Lieferengpässe verhindern, und zwar durch Aufstockung der Kapazitäten. Mitglieder der Kooperation sind dank des Lagernetzwerks auf alle Brexit-Eventualitäten vorbereitet, um auch künftig effektiv arbeiten zu können.

Firmen zum Thema

LogCoop will dabei behilflich sein, die Auswirkungen des Brexits abzufedern.
LogCoop will dabei behilflich sein, die Auswirkungen des Brexits abzufedern.
(Bild: LogCoop)

Die möglichen Folgen des Brexits bereiten Verladern und Logistikdienstleistern große Sorgen. Wartezeiten und kilometerlange Lkw-Schlangen an den Grenzen, überschrittene Lieferzeiten und langwierige Zollabfertigungen nach dem Ausscheiden Großbritanniens aus der EU sind nicht auszuschließen. Am Hafen von Dover, wo der Großteil des Warenverkehrs zwischen der EU und Großbritannien stattfindet, treffen täglich bis zu 10.000 Lkw ein. Eine nur zwei Minuten längere Abfertigung würde Staus von 27 km verursachen, warnt der Betreiber. LogCoop-Mitglieder können jedoch aufatmen, selbst wenn es zu einem „harten Brexit“ kommt. Denn mithilfe der Logistikkooperation und des Lagernetzwerks sind sie auf alle Eventualitäten vorbereitet, um auch künftig weiterhin effektiv arbeiten zu können.

Lagerbestände aufstocken

„Wir schaffen für unsere Mitglieder kurzfristig die Voraussetzungen, dass sie ihre Supply Chain fristgerecht aufrechterhalten können“, sagt Marc Possekel, Geschäftsführer der LogCoop GmbH. Gelingen soll dies, indem die Unternehmen frühzeitig dazu befähigt werden, die möglichen Auswirkungen des Brexits abzufedern. Eine Lösung ist zum Beispiel die Aufstockung der Lagerbestände in Großbritannien oder in der EU, um Lieferengpässe aufgrund langwieriger Kontrollen an den Grenzen oder unroutinierter Zollabwicklungen zu verhindern.

An europaweit 169 LogCoop-Standorten stellen Mitglieder des Lagernetzwerks ausreichend Kapazitäten zur Aufstockung ihrer Lagerbestände zur Verfügung.
An europaweit 169 LogCoop-Standorten stellen Mitglieder des Lagernetzwerks ausreichend Kapazitäten zur Aufstockung ihrer Lagerbestände zur Verfügung.
(Bild: LogCoop)

LogCoop liefert hier Unterstützung durch die Vermittlung von Lagerstandorten oder offene Zolllager. Lange Wartezeiten an den Grenzen können durch ein gutes Transportmanagement oder den Einsatz weiterer Fahrzeuge kompensiert werden. Auch hier kann die Logistikkooperation Kapazitäten bereitstellen, da die LogCoop-Mitglieder zusammen über einen Fuhrpark mit 9000 ziehenden Einheiten verfügen. Zusätzlich stehen Possekel und sein Team mit ihrem Logistik-Know-how und ihrer UK-Expertise in alle Fragen rund um den Brexit beratend zur Seite.

Ressourcen effizienter einsetzen

Seit der Gründung bringt LogCoop mittelständische Transport- und Logistikunternehmen, Verlader, Speditionen, Reedereien, Lagerlogistiker und E-Commerce-Anbieter zusammen. Dahinter steht der Gedanke, dass jedes Mitglied durch die Kooperationen seine Ressourcen effizienter einsetzen und vom Know-how der Partnerunternehmen profitieren kann.

Die Logistikkooperation zählt mittlerweile 132 Mitglieder, davon zwei in Großbritannien, und ist weiterhin auf Wachstums- und Internationalisierungskurs. Innerhalb der Kooperation profitieren Unternehmen unter anderem von Einkaufsvorteilen und Wissenstransfer. Das internationale LogCoop-Lagernetzwerk ist mit 3,2 Mio. m² Lagerfläche eigenen Angaben zufolge das größte seiner Art in Europa. Neben Palettenstellplätzen in allen Lagerklassen werden auch Value-added Services von der Kommissionierung bis zum kompletten E-Commerce-Fulfillment vermittelt.

LogCoop, Halle A5, Stand 307/408

(ID:45863435)