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MM Logistik App-Check Logilex vom Fraunhofer-IML

| Redakteur: Robert Weber

Das haut wirklich niemanden vom Hocker. Wer grafisch ansprechende Apps gewöhnt ist, wird beim Logilex enttäuscht sein. Die Entwickler bedienen sich der Nüchternheit des Apple-Designs

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Aussehen:

Das haut wirklich niemanden vom Hocker. Wer grafisch ansprechende Apps gewöhnt ist, wird beim Logilex enttäuscht sein. Die Entwickler bedienen sich der Nüchternheit des Apple-Designs in der Suchfunktion des I-Phones. Der Logistiker mag es zwar aufgeräumt und strukturiert im Lager, doch ein wenig mehr Farbe und Design hat noch niemandem geschadet. Hier müssen die Entwickler nachbessern.

Inhalt:

Alles drin, was der Logistiker so braucht. Das Lexikon beruht auf der gedruckten Variante von Prof. Dr. Michael ten Hompel und Dr. Volker Heidenblut. Die Autoren verweisen sogar auf ihr Standardwerk und verlinken zum Amazon-Shop. Ich frage mich, wer braucht das Buch, wenn er die App lädt?

Denn der Nutzer kann in über tausend Begriffen schmökern und sich durch Verweise immer tiefer in die Logistikwelt klicken. Features wie Bilder oder Videos fehlen. Das würde die Attraktivität der App erhöhen. Ein Bild von einem Zweiseitenstapler wäre für Neulinge in der Logistik durchaus interessant. Die Entwickler spielen die Vorteile, die ein Smartphone bietet, nicht konsequent genug aus.

Was sollte kommen?

Wünschenswert wäre eine Notizfunktion und ein Lesezeichen oder Marker. Gleichzeitig lebt eine App von Bildern, Animationen oder auch Videos. Auch eine Sendefunktion für Texte und Begriffe wäre toll.

Fazit:

Drei Sterne von fünf möglichen Auszeichnungen. Der Inhalt stimmt. Die Informationen sind eindeutig formuliert und durch Querverweise angereichert. Offline-Lesen ist möglich und hilft beim Sparen des Datenvolumens. Das Look and Feel muss bei einem Preis von 4,99 Euro aber deutlich verbessert werden.

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