Automobilindustrie Logistik-Forscher schulen um – Parkplatzanweiser als Zukunftsberuf

Redakteur: Robert Weber

Die Autos werden größer und einige SUV-Besitzer schwitzen mittlerweile beim Einparken in ältere Parkhäuser. Forscher vom Fraunhofer-IML und Ingenieure von Serva Transport Systems wollen die Stirn kühlen und lagern Autos automatisiert im Parkhaus ein und aus.

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Die Fahrerlosen Transportsysteme sind in Düsseldorf bereits im Einsatz. Sie erinnern ein wenig an Gabelstapler.
Die Fahrerlosen Transportsysteme sind in Düsseldorf bereits im Einsatz. Sie erinnern ein wenig an Gabelstapler.
(Bild: Serva)

Die Projektpartner vertrauen dabei auf Fahrerlose Transportsysteme, welche die Autos abholen, abstellen und wieder zurückbringen. Der Vorteil: Der Parkraum wird optimal ausgenutzt. Der Service wird mittlerweile am Flughafen Düsseldorf getestet. Der Pkw-Lenker stellt sein Fahrzeug in einer Abholstation ab. Ein Laser tastet das Auto ab und vermisst es, um es anschließend sicher zu transportieren.

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Die Fahrerlosen Transportsysteme, so schreibt die Fraunhofer-Gesellschaft, ähneln Gabelstaplern, die das Auto abholen. Doch im Gegensatz zu den Flurförderzeugen verfügen die Transportsysteme über vier bewegliche Räder, damit die Lösung problemlos manövrieren kann. Die Gabelzinke fährt von der Seite unter die Räder der Autos, so dass je zwei Ausleger eine Radachse anheben, heißt es bei der Fraunhofer Gesellschaft.

Die Nutzer in Düsseldorf sind von dem System nach Informationen der Fraunhofer-Gesellschaft angetan. Die Lösung bringt deutlich mehr Autos auf der vorhandenen Fläche unter, heißt es. Das Leitsystem der Lösung parkt Autos platzsparend und gruppiert Fahrzeuge nach Größen. Die Entwicklung ist nicht nur für Neubauten interessant, sondern kann nach Herstellerangaben innerhalb weniger Tage in bestehende Parkhäuser integriert werden.

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