Flurförderzeuge Logistik-Partnerschaft auf Augenhöhe

Mitsubishi Gabelstapler, die Maier Industrie-Kartonagen GmbH und die Wilhelm Mayer Nutzfahrzeuge GmbH sind eine Partnerschaft auf Augenhöhe eingegangen. Ziel ist eine schnelle Lieferung und bester Kundenservice.

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Der Mitsubishi-EDiA-EM-48-Volt-Dreirad-Elektrostapler ist für alle Einsätze ausgestattet. Mit Seitenschieber und Triplexmast kann er auch im Hochregallager seinen Dienst verrichten.
Der Mitsubishi-EDiA-EM-48-Volt-Dreirad-Elektrostapler ist für alle Einsätze ausgestattet. Mit Seitenschieber und Triplexmast kann er auch im Hochregallager seinen Dienst verrichten.
(Bild: Mitsubishi)

„Es gibt nichts, was wir nicht aus Karton machen“, sagt Zita Maier, Geschäftsführerin von Maier Industrie-Kartonagen aus Gerstetten-Dettingen, 30 km nördlich von Ulm, und bringt so die Geschäftsgrundlage des Unternehmens auf den Punkt. 2016 ist bereits die vierte Generation mit Steffen Maier in der Geschäftsführung tätig, der zusammen mit seiner Mutter Zita die Geschicke des Unternehmens lenkt. Die überdachte Fläche ist so groß wie zwei Fußballfelder. Rund zwei Drittel davon sind reine Lagerhallen, der Rest von rund 3500 m² ist der Produktion vorbehalten. Aus Karton produziert man dort mit 65 Angestellten hochwertige Verpackungen, Displays und Werbemittel.

In den Hallen fahren ein FG18N2-GRENDiA-ES-Treibgasstapler mit 1,6 t Tragkraft und Triplexmast, zwei FG15N-Gasstapler mit 1,5 t und ein FB16CPNT-EDiA-EM-48-V-Elektrostapler, ebenfalls mit Triplex – alle aus dem Hause Mitsubishi Gabelstapler. Sie erledigen den innerbetrieblichen Umschlag, hauptsächlich das Be- und Entladen von Lkw und den Transport zwischen den einzelnen Hallen. Die Versorgung der Stanz-, Walz-, Schnitt-, Kant- und sonstigen Maschinen in der Produktion übernehmen fünf SPB-AXiA-ES-Hochhubwagen, jeweils mit 1,6 t Traglast und Triplexmast. Schließlich stehen in den Hallen Regale, auf denen bis in die vierte Ebene gelagert wird. Für weitere Strecken ist einer der Hochhubwagen mit klappbarer Standplattform ausgestattet.

Gute Planung, kurze Wege

Da die insgesamt acht Hallen des Unternehmens nicht alle dicht nebeneinander stehen, sind zwischendurch Strecken von 100 und mehr Metern zurückzulegen. Schnell wird klar, dass nicht der gesamte Platz für die eigene Produktion und die Lagerung der Halb- und Fertigwaren benutzt wird. Viel Lagerplatz ist an Kunden verpachtet. So sind beispielsweise zwei Hallen mit rund 8000 Paletten für einen Kunden reserviert, für den die Maiers die Ware in ihre Kartons verpacken und versenden.

Und je besser die logistische Planung, desto seltener sind lange Wege: Deshalb haben die neueren Mitsubishi-Hochhubwagen und der 1,8-t-Gasstapler eine eigene Halterung mit Display (Tablet) und fest installiertem Barcodescanner. Mit dem überall vorhandenen WLAN und der entsprechenden Software weiß jeder Mitarbeiter immer und sofort, was als nächstes zu tun ist und wo etwas hin muss. Über den Scan des Barcodes erhält die Disposition zeitnah den Ausführungsnachweis.

Spediteure übernehmen weite Fahrten

Maier Kartonagen verfügt über vier eigene Lkw: drei 7,5-Tonner und einen Iveco mit 3,5 t, die allerdings nur in Baden-Württemberg und Bayern ausliefern. Weitere Anfahrten werden an Spediteure übergeben. Täglich liefern zwischen 15 und 20 Lkw neue Kartons an, 155 Paletten werden ein- und ausgelagert. „Rund die Hälfte unserer Mitarbeiter sind Frauen“, so Zita Maier, „und davon haben schon zwei Drittel den Gabelstaplerführerschein gemacht. Und auf jeden Gabelstapler kommen rund acht Mitarbeiter, die darauf eingewiesen sind und diesen bedienen dürfen. So gibt es bei uns keine Engpässe.“

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Über den Autor

Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

Fachredakteur, Vogel Communications Group GmbH & Co. KG