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Forschung Logistiker sollen Gesundheitswesen optimieren

| Redakteur: Robert Weber

Die Forscher vom Logistik-Kompetenz-Zentrum in Prien und die Wissenschaftler vom Fraunhofer-SCS untersuchen gemeinsam mit Klinikvertretern und Hochschulen das Optimierungspotenzial im Logistikwesen. Das Bundesforschungsministerium fördert das Vorhaben mit über 2 Mio. Euro.

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Wollen das Gesundheitswesen fit für die Zukunft machen: Das Team vom LKZ in Prien. Bild: LKZ
Wollen das Gesundheitswesen fit für die Zukunft machen: Das Team vom LKZ in Prien. Bild: LKZ
( Archiv: Vogel Business Media )

Das bewilligte Geld fließt in das Belouga-Projekt. Der Name steht für „Benchmarking logistischer Unterstützungs- und Dienstleistungsprozesse im Gesundheitswesen und in industriellen Anwendungen“. Das Ziel von Belouga ist, die praktizierte Benchmarking-Methodik kritisch im Hinblick auf ihre Anwendbarkeit für unterstützende Dienstleistungsprozesse in Krankenhäusern und bei Kontraktlogistik-Projekten zu überprüfen und in Richtung eines wertschöpfungsorientierten Benchmarkings weiterzuentwickeln.

Programm zur Simulation

Ein Software-Werkzeug soll am Projektende ermöglichen, die untersuchten Dienstleistungsprozesse entsprechend ihrer Wertschöpfungsstruktur zu bewerten sowie Simulationsläufe durchzuführen. Darüber hinaus wird die Einführung des wertschöpfungsorientierten Benchmarking in die Praxis mit einem Lernkonzept für den Nutzer unterstützt, heißt es in einer Pressemitteilung.

Klinikvertreter sind eingebunden

Im Gesundheitswesen schlummern nach Expertenmeinungen noch Millionenbeträge, die durch effizientere Prozesse und Logistikstrukturen eingespart werden können. Neben den Logistikexperten der beiden Forschungseinrichtungen sind deshalb auch Klinikvertreter in das Projekt eingebunden. Bis Mitte 2014 läuft das Projekt.

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