Supply Chain Management Logistiker ziehen Lehren aus dem Beben

Redakteur: Robert Weber

Am 11. März 2011 um 14:46:23 bebte die Erde vor Japan. Tote und Verletzte waren zu beklagen. Das Beben, der anschließende Tsunami und die Atomkatastrophe trafen auch die Unternehmen. Die Supply Chains rissen. Ein Jahr danach haben die Akteure vorgesorgt.

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Rückblick: Vor einem Jahr bebte die Erde vor Japan. Tote und Verletzte waren zu beklagen. Auch die Unternehmen waren betroffen. Supply Chain rissen. (Bild: Japanisches Rotes Kreuz)
Rückblick: Vor einem Jahr bebte die Erde vor Japan. Tote und Verletzte waren zu beklagen. Auch die Unternehmen waren betroffen. Supply Chain rissen. (Bild: Japanisches Rotes Kreuz)

Mehr als 80% der vom Erdbeben betroffenen Unternehmen haben im vergangenen Jahr ihre Wertschöpfungsketten verändert oder neu aufgestellt. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Business Continuity Institute, die den Kollegen vom www.logisticsmanager.com vorliegt. Rund 92% der Befragten gaben an, dass ihre Supply Chain nach dem Beben erneut unter die Lupe genommen wurde.

Risse in den Ketten nur schwer zu heilen

Vor allem die Wiederherstellung der Versorgung dauerte bei den Unternehmen unterschiedlich lang. 29% konnten innerhalb einer Woche die Risse in der Kette schließen, 24% brauchte bis zu einem Monat und 41% gaben, das sie zwischen einem und sechs Monaten brauchten, um die Wertschöpfungsketten zu stabilisieren. Die Konsequenz daraus: Vorratslager, mehr Zulieferer für kritische Teile und die Verlagerung von Produktionsstätten.

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