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Lean Logistics Logistikforscher entwickeln neue Routenzuglösung

| Redakteur: Robert Weber

Wissenschaftler vom Lehrstuhl FML an der TU München arbeiten an einem neuen Versorgungskonzept in Logistikzentren. Die Idee: Die Automatisierung der Routenversorgung.

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Die neue Routenzuglösung vom Lehrstuhl FML an der TU München ist noch in der Versuchsphase. (Bild: Weber)
Die neue Routenzuglösung vom Lehrstuhl FML an der TU München ist noch in der Versuchsphase. (Bild: Weber)

In der konventionellen Variante, die gegenwärtig in zahlreichen Logistikzentren und Produktionswerken Anwendung findet, werden die Routenzüge an den Supermärkten beladen. Dann fahren diese an die Bedarfsorte. Die Lösung der Münchener setzt auf Automatisierung, denn „die Durchsätze in den Logistikzentren werden zunehmen“, erklärt Tobias Knössl gegenüber MM Logistik. Außerdem würden immer mehr automatische Kleinteilelager (AKL) entwickelt. Da wollen die Bayern ansetzen.

Prototyp soll in der Versuchshalle entstehen

In Zukunft soll der Kleinladungsträger-(KLT-)Behälter automatisch ausgelagert und über ein Regalbediengerät auf den Routenzug verladen werden. Der Fahrer springt dann auf den „Bock“ und fährt die angeforderten Teile an die Linie.

Die Wissenschaftler versprechen sich davon geringere Durchlaufzeiten und Effizienzsteigerungen. Gegenwärtig ist das Projekt in der Versuchsphase. Im nächsten Schritt wollen die Münchener in ihrer Versuchshalle einen Prototyp bauen.

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