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Logistikdienstleistungen Logistikpartner für Russlands Autovalley

| Redakteur: Robert Weber

DB Schenker Rail und die russische RZD-Tochter Transcontainer wollen in der Automobillogistik enger zusammenarbeiten. Ein Joint-Venture wird gegenwärtig noch von den Partnern geprüft.

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DB Schenker-Mitarbeiter arbeiten schon seit vier Jahren in Russland. Jetzt wollen die Deutschen die Zusammenarbeit mit der Russischen Eisenbahn intensivieren. Bild: Deutsche Bahn
DB Schenker-Mitarbeiter arbeiten schon seit vier Jahren in Russland. Jetzt wollen die Deutschen die Zusammenarbeit mit der Russischen Eisenbahn intensivieren. Bild: Deutsche Bahn
( Archiv: Vogel Business Media )

Transcontainer ist ein Unternehmen der Russischen Eisenbahn (RZD) und bereits jetzt ein wichtiger Kooperationspartner für die Deutsche Bahn AG. Das gemeinsame Unternehmen soll zusammen mit den Gesellschaftern Logistikangebote für europäische und russische Automobilhersteller und Lieferanten in Kaluga, dem Autovalley Russlands, entwickeln, die dem reinen Transport auf Straße und Schiene nachgelagert sind, heißt es bei DB Schenker Rail.

„Wenn wir auf neue Marktpotenziale setzen und das Geschäft ausweiten, können wir auf die Kompetenz und reichen Marktkenntnisse unserer russischen Partner vertrauen“, sagt Dr. Karl-Friedrich Rausch, Vorstand Transport und Logistik der DB Mobility Logistics AG.

Start noch 2011?

Kaluga ist mittlerweile ein wichtiger Produktionsstandort für die Automobilindustrie. Westliche und russische Hersteller produzieren vor Ort oder fertigen in der Completely-Knocked-Down-(CKD-)Montage (Fahrzeuge werden als vollständig zerlegter Bausatz geliefert). Seit 2007 führt DB Schenker Rail Automotive Transporte für Volkswagen und Skoda durch. Sollten die Prüfungen für das gemeinsame Unternehmen positiv ausfallen, könnte dieses noch 2011 an den Start gehen.

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