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Einzelhandel Logistikprobleme bei Schlecker?

| Redakteur: Robert Weber

Die Drogeriemarktkette Schlecker wird dieses Jahr voraussichtlich Verluste schreiben. 2012 will das Unternehmen wieder in die Gewinnzone. Probleme macht auch die Logistik, berichten Medien.

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Einkaufsherausforderung: Logistikprobleme ließen in der Vergangenheit Lücken in Regalen von Schlecker entstehen. Bild: KHV, www.pixelio.de/media/86789
Einkaufsherausforderung: Logistikprobleme ließen in der Vergangenheit Lücken in Regalen von Schlecker entstehen. Bild: KHV, www.pixelio.de/media/86789
( Archiv: Vogel Business Media )

Gegenüber dem Branchenblatt „Lebensmittel Zeitung“ erläuterten die Schlecker-Bosse ihre neue Strategie. Auch die Logistik kam zur Sprache. Hintergrund: In manchen Filialen kam es zu großen Lücken in den Regalen. In der Branche munkelte man, das Unternehmen habe Liquiditätsengpässe. Dem widersprachen die Schlecker-Verantwortlichen und machen die Logistik für das Problem verantwortlich.

„Die bestehenden Regallücken haben mit der Umstellung der Logistik zu tun“, wird Lars Schlecker zitiert. Schlecker arbeitet an der Zentralisierung seiner Logistik. „Dadurch gibt es natürlich hin und wieder Verzögerungen und Engpässe“, so Schlecker.

Moderne Logistik in Ehingen

Dabei verfügt das Unternehmen nach eigenen Aussagen über ein sehr modernes Logistikzentrum. Alle Bestellungen innerhalb Europas werden in Ehingen bearbeitet. Die exzellente Lage, Ehingen ist der geographische Mittelpunkt in Europa, wird weiter ausgebaut: In Ehingen steht Europas derzeit modernstes Versandzentrum, heißt es auf der Firmenwebsite.

Die hochautomatisierte Anlage ist für mehr als 8000 unterschiedliche Artikel ausgelegt. Die Versandzentren, mit denen Schlecker als Vorreiter in der Branche agiert, nutzen neueste Technologien konsequent und sind für die hohen Anforderungen der Belieferung von Endkunden ausgelegt, schreibt das Unternehmen.

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