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Logistik-Software Logistische Optimierungsverfahren schaffen effizientere Prozesse

Mit teilweise teurer Mechanisierung lassen sich Logistikprozesse zweifellos effizienter abwickeln. Häufig bleibt dabei aber die Flexibilität von Unternehmen und Prozessen auf der Strecke. Auch moderne Software, beispielsweise spezielle logistische Modellierungs- und Optimierungsverfahren, kann die Effizienz steigern.

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Bild 1: Um das passende Logistiksystem zu finden, müssen dessen technische Machbarkeit und der betriebswirtschaftliche Nutzen ermittelt werden. (Bild: Logivations)
Bild 1: Um das passende Logistiksystem zu finden, müssen dessen technische Machbarkeit und der betriebswirtschaftliche Nutzen ermittelt werden. (Bild: Logivations)

Erfolgreiche Unternehmen lassen sich bei der Wahl der richtigen Methode alleine von rationalen betriebswirtschaftlichen Kriterien leiten, zum Beispiel: Wie viel Kapital muss eingesetzt werden, um welches Ergebnis zu erzielen? Oder: Wie hoch sind dann hinterher unter einer Gesamtbetrachtung die Kosten je Pick oder abgewickeltem Auftrag?

Für eine gute Entscheidung sind viele Alternativen hinsichtlich ihrer technischen Machbarkeit und ihres betriebswirtschaftlichen Nutzens zu vergleichen (Bild 1). Gefragt ist eine schnelle, einfache Modellierung von alternativen Logistiksystemen und deren ökonomische Bewertung.

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Innovationen sollen Logistiksysteme betriebswirtschaftlich bewerten

Bis vor kurzer Zeit waren solche Hilfsmittel nur eingeschränkt verfügbar. Es geht ja hier nicht darum, Detailfragen, etwa nach einem guten Materialfluss mit Hilfe einer Materialflusssimulation, zu klären. Die hierfür verfügbaren Modellierungstechniken sind viel zu komplex und aufwendig, als dass man damit ganze Logistiksysteme miteinander vergleichen könnte, die zukünftig den Anforderungen der Logistik gerecht werden können.

Es sind also Innovationen gefragt, mit deren Hilfe Logistiksysteme schnell – ganzheitlich betrachtet und modelliert – und betriebswirtschaftlich bewertet werden können. Ganzheitlich bedeutet hier eine integrierte Optimierung unter anderem der nachfolgenden Themengebiete:

  • Lagerstruktur,
  • Materialfluss- und Fördertechnik,
  • Ergonomie und Arbeitsaufwand der einzelnen Prozesse,
  • Arbeitszeiten und Verfügbarkeit der Mitarbeiter (Personalmanagement),
  • Steuerungsstrategien, Auftragseinlastung, Rundgangsbildung (bei zweistufiger Kommissionierung),
  • Flächenmanagement, laufende Re-Organisation und Platzvergabe.

Eine integrierte Optimierung bedeutet dabei, dass bei einer Veränderung eines der oben genannten Parameter die Auswirkungen auf alle anderen transparent und zahlenmäßig bezifferbar sind und als Optimierungsziel letztendlich stets die Gesamtkosten und die Gesamteffizienz für die gegebenen Randbedingungen (zum Beispiel Servicelevel) im Fokus stehen.

Web-Techniken sind einfach und funktional mächtig

Bisher waren für den Einsatz von Software (insbesondere von Simulations- und Lagerverwaltungssoftware) ein Lizenzkauf, eine Installation und eine mehrwöchige Schulung die Voraussetzung. Nach diesem Initialaufwand folgt im Allgemeinen eine weitere – mehrwöchige bis mehrmonatige – Phase, die zur Bereitstellung erster Ergebnisse benötigt wird. Erst danach sind erste Erkenntnisse möglich, die dann noch in der Praxis umgesetzt werden müssen.

Das Internet und die Internet-Technologien sind noch immer Bereiche, die von einer besonderen Innovationsdynamik geprägt sind. Vor circa einem Jahr wurde der HTML5-Standard für das Internet verabschiedet und wird nun von allen führenden Browser-Herstellern unterstützt (Microsoft, Google, Mozilla). HTML5 ermöglicht für die Ersteller von Software ganz neue Gestaltungselemente.

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