Logistikdienstleistungen Loxxess versendet für Dallmayr Delikatessen an verwöhnte Gourmets

Redakteur: Volker Unruh

Das Münchener Delikatessen-Haus Dallmayr vertraut die Logistik für seinen exklusiven Geschenkversand für weitere fünf Jahre der Loxxess AG an.

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Das auf komplexe Outsourcing-Projekte spezialisierte Unternehmen erledigt am Standort Garching bei München den Wareneingang für das gesamte Sortiment an Trockenartikeln von Dallmayr, lagert die hochwertige Ware ein, packt die Geschenke, fügt in letzter Minute Frischartikel und individuelle Grußkarten hinzu und übergibt die fertigen Pakete einem Transporteur zum Versand. Hinter dem Auftrag, so Dr. Claus-Peter Amberger, CEO von Loxxess. verberge sich eine der wohl anspruchvollsten Aufgaben, die es in der Versandwelt gibt. Deshalb freue er sich, dass der seit 2005 bestehende Vertrag vorzeitig bis 2015 verlängert werden konnte.

Handarbeit ist genauso gefordert wie eine exakte und sichere Prozesssteuerung

Die Besonderheit der Logistiklösung besteht in der großen Komplexität des Auftrags, die strikte Handarbeit genauso erfordert wie hundertprozentig exakte und sichere Prozesssteuerung, teilt Loxxes mit. Die Komplexität ergebe sich aufgrund der Qualität der Artikel, der Flexibilität des Services, den Dallmayr bietet, und den Qualitätsansprüchen des im Jahre 1700 gegründeten Delikatessenhändlers.

Dallmayr führt zahllose Artikel, die zwar keine eigentliche Frischware sind, aber trotzdem nur sehr begrenzt gelagert werden sollen, erläutert Amberger. Die von Dallmayr ausgewählte Schokolade etwa enthalte keine Konservierungsstoffe und dürfe nur wenige Wochen im Lager liegen. Das erfordere viele Ein- und Auslagerprozesse kleiner Mengen, die dadurch erschwert würden, dass bei weitem nicht alle Produkte einen Barcode tragen. Ein kleines Weingut in Frankreich, nennt Amberger ein Beispiel, könne und wolle seine Flaschen nicht mit Barcodes kennzeichnen. Hier hätten manuelle Ersatzlösungen gefunden werden müssen, die eine fehlerfreie Auswahl und eindeutige Endkontrolle ermöglichten.

Über drei Viertel des Geschäfts findet in zwei Monaten des Jahres statt

Bei dem Versand handele es sich zudem um ein extremes Saisongeschäft, berichtet Loxxess. Etwa 80% des Geschäfts finde in zwei Monaten des Jahres statt. Doch ein Vorpacken in großem Stil verbiete sich wegen der Frische der Artikel und der Individualität des Dallmayr-Services.

Die Kunden könnten die mehr als 60 verschiedenen Geschenkzusammenstellungen, die Dallmayr vorschlägt, jederzeit verändern. Außerdem könnten die Pakete auch Produkte aus dem Frischesortiment sowie individuelle Grußkarten enthalten. Die Frischware werde täglich bis 13 Uhr angeliefert, um 16 Uhr würden alle Pakete abgeholt. In diesem Zeitfenster müsse das Cross-Docking stattfinden, das Verheiraten der teilgepackten Pakete mit der Frischware und den Grußkarten. Gleiches gelte für die Endkontrolle, die Versandverpackung und die Freimachung.

Penible Endkontrolle

Um die geforderte Qualität auch in Spitzenzeiten zu gewährleisten, setzt Loxxess neben der ausführlichen Schulung, die alle Aushilfskräfte einschließt, auf eine penible Endkontrolle. So werden beispielsweise die Grußkarten erst ganz am Schluss den Paketen beigelegt, betont Amberger, da handgeschriebene Karten mit Grüßen wie „Alles Gute, deine Tennisfreunde!“ nachträglich weder über den Besteller noch über den Empfänger identifiziert werden könnten.

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