Auto-ID

Lückenlose Sicherheit mit Auto-ID und Vision-Systemen

08.10.2010 | Autor / Redakteur: Ralf Kehlenbach und Kamillo Weiß / Bernd Maienschein

Durch die Ultra-Light-Beleuchtung bietet das Lesegerät Dataman 8500 die Vorteile von drei Beleuchtungsarten. Bild: Cognex
Durch die Ultra-Light-Beleuchtung bietet das Lesegerät Dataman 8500 die Vorteile von drei Beleuchtungsarten. Bild: Cognex

Internationale Regularien, Normen und Gesetze fordern die Kontrolle der Produktqualität und lückenlose Rückverfolgbarkeit durch alle Prozessschritte bis hin zum Endkunden. Intelligente bildgestützte ID-Lesegeräte und leistungsstarke Vision-Systeme sind ein Schlüssel zum Erfolg.

Die Fähigkeit (Ability) der systematischen Verfolgung einer Spur (Trace) ist im Grunde genommen eine alltägliche Angelegenheit, die uns aber viele Vorteile erbringt; das geht durch alle Lebensbereiche. Dank der modernen Technik von 1D- und 2D-Barcodes ist es möglich, umfangreiche detaillierte Daten der verschiedensten Art auf allen Gegenständen anzubringen und deren Information ortsunabhängig vollständig zu lesen.

Störungen beim Lesen von Codes haben viele negative Folgen

Kennen Sie die Situation an der Supermarktkasse? Das Barcodelabel kann nicht gelesen werden und es muss manuell die Code-Ziffernabfolge eingetippt werden. Der Laserscanner konnte den verblassten, beschädigten, verschmutzten, verzerrten oder gefalteten Code des Etiketts nicht erfassen.

Derartige Stockungen sind im industriellen Umfeld der Identifikation — sowohl in der mobilen Handhabung als auch am laufenden Band der Fertigungslinie — nicht tragbar. Störungen im Lesen von Codes können eine ganze Kette von negativen Auswirkungen mit letztendlich hohen Kosten bis hin zu Haftungsfragen verursachen.

Sicheres und absolut fehlerfreies Lesen von Auto-ID-Codes gefordert

Deshalb sind im gesamten Bereich der Logistik die Produktcodierungen und deren sicheres und absolut fehlerfreies Lesen unter fast allen Umgebungsbedingungen von sehr großer Bedeutung. Zukünftige Anforderungen der Codier- und Lesesysteme gilt es frühzeitig einzuplanen. Beispielsweise die Anforderungen neuer Strichcodes, die mehrere unterschiedliche Strich- und Lückenbreiten verwenden, wie auch zusätzliche 2D-Codes.

Insbesondere werden neben dem reinen Codelesen weitere Anforderungen bei gleichzeitig immer höherer Flexibilität gestellt. Das bedingt erweiterte Fähigkeiten rund um das Lesen von Codes, beispielsweise gleichzeitiges Lesen mehrerer unterschiedlicher Codearten auf einer Verpackung oder einem Bauteil. Dazu zusätzlich die Identifikation von Klarschrift, die korrekte Platzierung der Etiketten plus Anwesenheit eines Logo.

Im gesamten ID-Umfeld mit komplexeren Fähigkeiten erweisen sich die bildgestützten Sensoren in zunehmender Weise anderen Technologien in Schnelligkeit, Funktionssicherheit und letztendlich Wirtschaftlichkeit deutlich überlegen.

Eindeutige Kennzeichnung ist Schutzmauer vor Plagiaten

Auf minimaler Fläche müssen heute immer mehr Informationen auf dem Produkt aufgedruckt, etikettiert oder dauerhaft codiert werden — beispielsweise eindeutig identifizierbare Serien- und Chargennummer, Produktnummer, Herstellungsdatum, Globale Trade-ID-Nummer, Inhaltsstoffe, das Verfallsdatum und viele weitere wichtige Daten.

Von der internationalen Industrie- und Handelskammer wird der mit Plagiaten weltweit generierte Umsatz auf weit über 600 Mrd. Dollar geschätzt, Tendenz steigend. Durch fälschungssichere Produkte per dauerhaft aufgebrachten Code kann man diesem Trend massiv entgegenwirken wie auch nicht autorisierte Vertriebskanäle verhindern.

 

Bildgestützte Auto-ID: Auf der Überholspur

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Kommentieren Sie den Beitrag

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Whitepaper

Kameras im Logistikzentrum

Europäische DS-GVO und die Videoüberwachung

Weil sich die Beschäftigten einer Videoüberwachung im Arbeitsumfeld kaum entziehen können, sind an deren Zulässigkeit besonders hohe Anforderungen zu stellen. Hier erfahren Sie, was zu beachten ist. lesen

Disposition wiederverwendbarer Packmittel

Packmittel durchgängig und effizent in SAP disponieren

Der SAP-ERP-Standard eignet sich nur bedingt dazu, wiederverwendbare Packmittel für die Automobilindustrie zu disponieren. Besser ist eine durchgängig SAP-basierter Ansatz – der die Abläufe effizienter und transparenter darstellt. lesen

Technologietrends 2018

Die Top Technologietrends für 2018 in der Industrie - Teil 2

In den schnelllebigen Zeiten der Digitalisierung ist es häufig schwer, am Puls der Zeit zu bleiben. Lesen Sie jetzt, welche weiteren 7 Trends dieses Jahr im Fokus der Industrie stehen. lesen

DER NEWSLETTER FÜR INDUSTRIE UND HANDEL Newsletter abonnieren.
* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 360975 / Management)