Containerlogistik Maersk meldet Doppelrekord in Sachen Gewinnspanne

Autor / Redakteur: dpa / Peter Königsreuther

Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Reederei Maersk ihren Gewinn im dritten Quartal 2021 auf 4,7 Milliarden Euro pushen – fünfmal mehr als damals.

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Kassenklingeln! Die dänische Reederei Maersk meldet, dass sie im dritten Quartal 2021 im Vergleich zum Vorjahr ihren Gewinn verfünffachen konnte. Der Grund ist die hohe Nachfrage nach Logistikkapazitäten zur See.
Kassenklingeln! Die dänische Reederei Maersk meldet, dass sie im dritten Quartal 2021 im Vergleich zum Vorjahr ihren Gewinn verfünffachen konnte. Der Grund ist die hohe Nachfrage nach Logistikkapazitäten zur See.
(Bild: Maersk)

Die dänische Reederei Maersk hat aufgrund der weiterhin sehr hohen Nachfrage im dritten Quartal so viel Geld verdient, wie noch nie in einem Drei-Monats-Zeitraum. Unter dem Strich lag der bereinigte Gewinn der Monate Juli bis September nach Aussage von Maersk bei rund 5,45 Milliarden US-Dollar (4,7 Milliarden Euro). Das entsprach über dem Fünffachen des Vorjahresquartals. Den Umsatz steigerte die weltgrößte Reederei aus Kopenhagen um 68 Prozent auf 16,6 Milliarden Dollar (14,3 Milliarden Euro). Maersk-Entscheider sprachen heute, bei Veröffentlichung der Zahlen, von einem doppelten Rekord! Denn sowohl für ein drittes Quartal als auch für einen Neunmonatszeitraum sei das Ergebnis bisher einzigartig.

Maersk übernimmt deutschen Fluglogistiker Senator International

Konzernchef Søren Skou begründete das mit der seit einiger Zeit herrschenden besonderen Lage im Frachtgeschäft: „Aufgrund der hohen Nachfrage in den USA und globalen Unterbrechungen der Lieferketten haben wir unsere Kapazitäten weiter erhöht und unser Angebot erweitert, um das Frachtgeschäft dennoch in Bewegung zu halten.“

Maersks Hauptgeschäft ist die Seefracht. Die Dänen gelten als größter Reedereikonzern der Welt und beschäftigen nach eigenen Angaben knapp 80.000 Menschen. Die internationale Schifffahrt und der Warentransport sind von der Corona-Pandemie sowie Engpässen und Unterbrechungen in den globalen Lieferketten stark beeinflusst worden. Die Frachtpreise waren dadurch deutlich gestiegen – davon profitierten Maersk und andere Reedereien.

Außerdem will sich Maersk nun auch luftfrachttechnisch engagieren, denn Skou äußerte gestern auch, dass Maersk den deutschen Fluglogistiker Senator International übernimmt.

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