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Logistikimmobilien Marktführer bei Mehrweg-Transportbehältern eröffnet neues Produktionswerk in Belgien

Rund 90 Mio. Euro hat der niederländische Konzern Schoeller Allibert in seine neue Fabrik im belgischen Beringen nordöstlich von Brüssel investiert. Am 21. Juni 2018 wurde die 6000 m² große Produktionshalle mit einem 3500 m² umfassenden Freigelände feierlich eröffnet. 40 Mitarbeiter halten dort die Produktion von Mehrweg-Transportbehältern aus Kunststoff (MTV) rund um die Uhr am Laufen.

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Das wichtigste Asset von Schoeller Allibert sind die rund 3000 aktiven Kunststoff-Spritzgieß- und Werkzeugmaschinen im Konzern. Gegenwärtig sind 26 neue Produktentwicklungen in Vorbereitung, 35 neue Behälterprojekte werden konkret umgesetzt. Wenn die Ladungsträger die Produktionsmaschine verlassen, werden sie hier im Hochregallager zwischengespeichert, bevor sie zum Kunden gelangen.
Das wichtigste Asset von Schoeller Allibert sind die rund 3000 aktiven Kunststoff-Spritzgieß- und Werkzeugmaschinen im Konzern. Gegenwärtig sind 26 neue Produktentwicklungen in Vorbereitung, 35 neue Behälterprojekte werden konkret umgesetzt. Wenn die Ladungsträger die Produktionsmaschine verlassen, werden sie hier im Hochregallager zwischengespeichert, bevor sie zum Kunden gelangen.
(Bild: Maienschein)

In Beringen verrichtet die momentan konzernweit größte Kunststoff-Spritzgießmaschine ihren Dienst: eine Krausmaffei MX 4000-101000 Bluepower, die stoisch alle zwei Minuten eine großformatige Kunststoffkiste ausspuckt. Nach Aussage von Ludo Gielen, Chief Strategic Growth Officer der Niederländer, liegt der Weltmarkt für die wiederverwendbaren Kunststoffboxen seines Unternehmens zurzeit bei etwa 900 Mio. Dollar, wovon Schoeller Allibert rund 10 % für sich reklamiert. Mit zehn Kernproduktgruppen ist Gielen in folgenden sieben Märkten unterwegs: Automotive, Getränkebranche, Handel, industrielle Fertigung, Landwirtschaft, Lebensmittelindustrie und Pooling.

Im Bereich „Industrial Manufacturing“ kann Gielen auf einen schönen Auftrag des norwegischen Intralogistikexperten Autostore mit seinem neuartigen, extrem verdichteten Lageransatz verweisen. „Das ist das Lager der Zukunft“, so der Manager. Und überhaupt investiere Schoeller Allibert stark in die Zukunft: Immerhin beschäftigt man 50 Mitarbeiter im Bereich Research & Development. In die Forschung würden 2 bis 3 % des Umsatzes gesteckt, das entsprechen etwa 5 Mio. Euro, zuletzt waren es sogar bis zu 5 %.

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