VDMA

Maschinenbauer erwarten 7% Produktionsrückgang im Jahr 2009

Seite: 3/3

Firmen zum Thema

In diesem Zusammenhang forderte der VDMA-Präsident die Wiedereinführung der Verlustverrechnung und eine nachhaltige Verbesserung der Abschreibungsbedingungen. „Die Wiedereinführung der degressiven AfA geht in die richtige Richtung. Die Befristung dieser Maßnahme auf zwei Jahre nicht“, sagte Wittenstein.

Zudem müsse alles unternehmen werden, was dazu beiträgt, den Bankensektor wieder zu stabilisieren und die Gefahren, die nach wir vor von den „toxischen“ Wertpapieren ausgehen, zu bannen. Nur dann, so Wittenstein, werde auch die so genannte reale Wirtschaft wieder Fuß fassen können. „Vor allem sind hier internationale Lösungen notwendig, um den Interbankenmarkt wieder in Schwung zu bringen, damit Konsortialfinanzierungen wieder möglich werden und sich der internationale Zahlungsverkehr wieder normalisiert.“

Bildergalerie
Bildergalerie mit 6 Bildern

Deutscher Maschinenbau bleibt Enabler für ressourcenschonendes Produzieren

Grundsätzlich sieht Wittenstein den deutschen Maschinenbau auf einer Expedition mit ungewissem Ausgang, für die man aber gut gerüstet sei. „Der Maschinenbau hat nach wie vor die allerbesten Voraussetzungen, auf seinen langfristigen Wachstumspfad zurückzukehren. Die gegenwärtigen und zukünftigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen verlangen nach Lösungen.“

Die aktuelle Krise setze diese zentralen Herausforderungen nicht außer Kraft. So bleibe der Maschinenbau beim Auf- und Ausbau einer ressourcenschonenden industriellen Infrastruktur weiterhin Technologieintegrator und Enabler für alle Industriebereiche. „Deshalb ist uns“, wie Wittenstein betonte, was die mittel- und langfristige Zukunft des Maschinen- und Anlagenbaus angeht, nicht bange. Wir sind gut aufgestellt.“

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:287990)