Kommissionieren

Massive Leistungssteigerung mit Pick-by-Light

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Auf Empfehlung von KDL wurde Ende Februar 2006 die Swisslog AG, Buchs, als Generalunternehmer für den Bau des Eurodome II verpflichtet, die auch den Part Fördertechnik und speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) verantwortete. KDL übernahm die Projektleitung und die Realisierung aller Funktionalitäten des Materialflussrechners (MFR).

Eine Schlüsselrolle in der Anlagenplanung spielte der Kommissionierbereich. „Für uns war die Wahl der richtigen Kommissionierstrategie absolut wichtig“, betont Josef Otter, Geschäftsführer des Fossil-Zentrallagers. „Wir brauchen eine hochflexible, skalierbare Lösung, mit der wir sowohl in Spitzenzeiten als auch in schwachen Phasen ohne lange Rüstzeiten arbeiten können.“

In einer Mengenermittlung während der Bestandsanalyse hatte KDL festgestellt, dass 20% aller Artikel rund 80% der Lieferpositionen ausmachen. Daher war eine Unterscheidung in A- sowie B- und C-Artikel sinnvoll, wonach auch die Kommissionierbereiche gegliedert wurden.

Auf Grundlage aller detaillierten Analysen und Bewertungen der Lösungsmöglichkeiten entschied sich das Projektteam aus Mitarbeitern von Fossil und KDL im Einvernehmen mit der amerikanischen Fossil-Mutter zur Realisierung einer Pick-by-Light-Lösung für die Kommissionierung der A-Artikel. Alternativ hatte noch ein vollautomatisches Hochleistungskommissioniersystem nach dem Ware-zu-Mann-Prinzip zur Diskussion gestanden.

Alle Zentrallagerbereiche sind fördertechnisch verbunden

Mehrere Argumente sprachen für die Pick-by-Light-Lösung: Bei deutlich geringerem Invest ist die Technik prädestiniert für schnelles und genaues Kommissionieren von kleinen Produkten. In Spitzenzeiten können mehrere Mitarbeiter an einer Station parallel an denselben Aufträgen arbeiten, während in ruhigen Phasen ein Mitarbeiter auch an mehreren Stationen eingesetzt werden kann.

Die A-Artikel werden im Erdgeschoss aus mit Lichtanlagen ausgestatteten Durchlauf- und Fachbodenregalen gepickt, wobei separat noch einmal zwei Stationen für Super-A-Artikel vorgesehen sind, die direkt von Paletten entnommen werden. Die insgesamt 28 Kommissionierstationen haben Regallängen von rund 12 m, so dass kurze Laufwege für die Mitarbeiter garantiert sind.

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