Staplerarbeitsplatz nach den Prinzipien des Universal Design

Mehr Bewegung am Staplerarbeitsplatz

Seite: 2/2

Firma zum Thema

Der TaLindesman

Um den Staplerfahrer zu motivieren, ihm Wertschätzung entgegenzubringen und die Informationsverarbeitung zu verbessern, erarbeiteten die jungen Frauen und Männer weitere Konzepte. Bereits von aussen wird der Fahrer über den Batterieladestatus des Staplers informiert. Zudem erhält jeder Nutzer einen elektronischen Schlüssel, seinen TaLindesman. Dieser speichert persönliche Daten, wie zum Beispiel die Schriftgrösse des Displays oder die bevorzugte Sitzposition im Stapler. Beim Einstieg identifiziert das System den Schlüssel und übernimmt automatisch alle darauf gespeicherten Einstellungen. Da die Schlüssel miteinander in Kontakt stehen, gibt es eine frühzeitige Warnung, wenn sich ein anderer Stapler nähert: Der TaLindesmann vibriert und piept. Das Anzeigedisplay des Staplerkonzepts ist bewusst reduziert gehalten und gibt dem Fahrer nur die wichtigsten Informationen wie Radstellung, Hubmastneigung oder Gabelzinkenposition. Über eine Touchscreen-Funktion kann er darüber aber auch Kontakt zu seinen Kollegen aufnehmen.

Schwerpunkt Mensch

Das vorgestellte Konzept, dessen sind sich die Studenten bewusst, stellt einen Zwischenstand dar, der weitere Untersuchungen, Tests und Entwicklungen nötig macht. Eine wichtige Voraussetzung wäre zudem der wirtschaftliche Einsatz der Lithium-Ionen-Technik auch in Gegengewichtstaplern. Das Fazit der Linde-Verantwortlichen ist trotzdem sehr positiv. «Wir haben auf diese Weise wertvolle Hinweise erhalten, in welche Richtung die Staplerentwicklung zukünftig gehen könnte», resümiert Manfred Höhn, Leiter Communication and Branding bei Linde. <<

Bildergalerie
Bildergalerie mit 6 Bildern

(ID:42440090)