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Hinterlandverkehr Mehr Güter auf die Schiene

| Redakteur: Robert Weber

Bayern ist mit einem jährlichen Containeraufkommen von 630.000 TEU (2010) das wichtigste Bundesland im Container-Hinterlandverkehr des Hamburger Hafens. 38% der Container werden aber noch mit dem Lkw transportiert.

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Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik suchten gemeinsam Lösungen, um mehr Güter auf die Schiene zu verlagern. Bild: LKZ Prien
Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik suchten gemeinsam Lösungen, um mehr Güter auf die Schiene zu verlagern. Bild: LKZ Prien
( Archiv: Vogel Business Media )

Um zu erörtern, wie eine Verkehrsverlagerung auf die Schiene weiter gesteigert werden kann, trafen sich auf Initiative des Logistik-Kompetenz-Zentrum Prien (LKZ) und Hafen Hamburg Marketing (HHM) in Prien Vertreter aus Behörden, Initiativen und der Transportbranche zum Start des Kooperationsprojektes Hafen Hamburg 62+.

Enge Zusammenarbeit der Bundesländern

Während der Projektlaufzeit von Oktober 2011 bis März 2012 wird durch eine enge Zusammenarbeit der beiden Länder angestrebt, um das Bewusstsein für die Bedeutung des Hamburger Hafens für Bayern und umgekehrt zu stärken. Das Projekt „Hafen Hamburg 62+“ stellt somit eine neuartige Herangehensweise an eine Sektor übergreifende Herausforderung dar und steht nicht im Wettbewerb zu bestehenden auftragsbezogenen Untersuchungen des Güterverkehrs.

Wirtschaft und Wissenschaft an einem Tisch

Durch die Einbeziehung wichtiger Marktteilnehmer, Interessensvertreter und Verwaltungsstellen wird eine hohe Akzeptanz und Praxisnähe sichergestellt. Zu den Partnern zählen neben der LKZ Prien GmbH und dem Hamburg Hafen Marketing e.V. die beiden offiziellen Repräsentanten der Länder Bayern (StMWIT) und Hamburg (BWVI), die Hamburg Port Authority, Hafenbahn (HPA), die Bayernhafen GmbH & Co. KG, die Logistik-Initiative Hamburg, die Bombardier Transportation GmbH, die IPN Inland Port Network GmbH, die DB Netz AG, das Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen sowie die Bayern Innovativ Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH.

Alle Projektpartner verfolgen keine kommerziellen Interessen und beteiligen sich mit eigenen Mitteln am Projekt.

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