Hinterlandverkehr Mehr Interessenten für Duisport

Redakteur: Robert Weber

Die Gesellschaft Neuss Düsseldorfer Häfen (NDH) will gemeinsam mit der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) um den Drittelanteil des Bundes am Duisburger Hafen mitbieten. Das berichtet die „Wirtschaftswoche“. Die Rheinländer wollen die NRW-Häfen weiter fit für die Zukunft machen und die Logistikwege optimieren.

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Der Duisburger Hafen ist im Moment sehr gefragt. Nach den Niederländern und Belgiern vom Rotterdamer und Antwerpener Hafen loten nun auch deutsche Häfen ein Angebot für den Drittelanteil des Bundes am größten Binnenhafen Europas aus. Das Wirtschaftsmagazin berichtet, dass die NDH und die HGK bereits Interesse in Berlin angemeldet hätten.

HHLA und Eurogate gemeinsam im Rennen?

Die Rotterdamer und Antwerpener hatten bereits Anfang des Jahres ihr Interesse an dem wichtigen Hinterlandhafen bekundet. Auch der Hamburger Terminalbetreiber HHLA und die Bremer Eurogate sollen Gespräche über ein gemeinsames Angebot für den Duisburger Hafen führen, berichtet das Blatt. Alternativ prüfe Eurogate, eine Kaufgemeinschaft mit dem Dortmunder Hafen zu bilden, heißt es weiter.

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