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Etiketten Mehrschicht-Dispersionshaftkleber trotzt allem Seewasser

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

Herma präsentiert neue Alternativen zu UV-Acrylat-Haftklebern und erweitert das bestehende Sortiment um ein neues seewasserbeständiges Haftmaterial basierend auf einer Mehrschichttechnologie. Haftmaterial auf Basis von Dispersionshaftklebern ist günstiger in der Beschaffung, zudem sinkt in der Verarbeitung das Risiko von Klebstoffbluten deutlich.

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Gefahrgut-Etiketten auf dem Seeweg müssen seewasserbeständig sein. Dank der Herma-Mehrschichttechnologie gelingt das auch mit Dispersionshaftklebern.
Gefahrgut-Etiketten auf dem Seeweg müssen seewasserbeständig sein. Dank der Herma-Mehrschichttechnologie gelingt das auch mit Dispersionshaftklebern.
(Bild: Herma)

Es ist eine der härtesten Anforderungen an ein Etikett: bis zu drei Monate im aggressiven Seewasser zu liegen, ohne sich von einem Fass, einem Container oder einem anderen Behälter zu lösen – und dabei auch lesbar zu bleiben. Diese Anforderungen gemäß British Standard (BS) 5609 Section 2 und 3 zu erfüllen ist zum Beispiel für alle Gefahrgut-Etiketten auf dem Seeweg inzwischen vorgeschrieben. Dank der innovativen Herma-Mehrschichttechnologie kommen nun auch bewährte Dispersionshaftkleber für dieses Einsatzgebiet in Frage. Damit entstehen immer häufiger gleichwertige Alternativen zu UV-Acrylaten. Die Vorteile für den Etikettenhersteller: Haftmaterial auf Basis von Dispersionshaftklebern ist günstiger in der Beschaffung, und in der Verarbeitung sinkt das Risiko von Klebstoffbluten deutlich.

Gute Beständigkeit gegenüber Licht, Wärme und Alterung

Herma hat sein Sortiment an seewasserbeständigen Haftmaterialien gleich um vier Neuheiten ausgebaut. Die weiße, glänzende PP-Folie der Sorte 880 als Obermaterial ist besonders geeignet für Anwendungen, wo Witterungs- und Chemikalienbeständigkeit gefordert ist. Sie lässt sich jetzt auch seewasserbeständig ausrüsten mit den Haftklebern 62Xpc und 65Tpc. Beide Haftkleber zeichnen sich durch hohe beziehungsweise extrem hohe (65Tpc) Anfangs- und Endhaftung aus sowie durch eine sehr hohe Scherfestigkeit. Gemeinsam haben sie auch die gute oder besonders gute Beständigkeit gegenüber Licht, Wärme und Alterung. Mit dem weiß-matten Folien-Obermaterial PO Laser (Sorte 801) lässt sich neuerdings ebenfalls die Seewasserbeständigkeit erzielen, entweder in Verbindung mit dem Dispersionshaftkleber 64Z oder mit dem UV-Acrylathaftkleber 64B. Die flexible und leichte PO-Folie, die speziell für den Einsatz auf Laserdruckern entwickelt wurde, hat vor allem dann Vorteile, wenn es zum Beispiel um die Produktkennzeichnung von Fässern oder Paletten geht.

Für nahezu alle Anwendungen gibt es das passende Haftmaterial

Um die zuverlässige, seewasserbeständige Haftung auf einem Transportbehälter zu gewährleisten ist das perfekte Zusammenspiel von Obermaterial und Haftkleber entscheidend. Mit den vier Neuheiten bietet das Unternehmen insgesamt 19 verschiedene Haftmaterialien, die in puncto Haftung das Kriterium für die Seewasserbeständigkeit erfüllen. „Egal welche Behältnisse zu etikettieren sind, wir können in diesem Bereich jetzt für nahezu alle denkbaren Anwendungen das Haftmaterial liefern“, betont Herma-Geschäftsführer Dr. Thomas Baumgärtner. „Darunter verstehen wir nicht nur die entsprechenden Haftkleber, sondern auch die darauf abgestimmten Obermaterialien. Sie machen es Etikettenherstellern leicht, ihren Teil des BS 5609 zu erfüllen, nämlich sicherzustellen, dass auch die gedruckten Informationen drei Monate im Seewasser verbringen können.“

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