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KEP-Dienst Mein Nachbar, der Logistiker

| Redakteur: Robert Weber

Die US-Supermarktkette Walmart will online wachsen. MM Logistik berichtete bereits darüber. Die Pläne der Amerikaner gehen jetzt aber noch einen Schritt weiter. In Zukunft könnten die Kunden zu Paketzustellern werden, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

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In Zukunft klingelt der Nachbar nicht nur wegen Zucker an der Haustür. Wenn es nach Walmart geht, dann bringt der Mitbewohner auch das bestellte Paket mit.
In Zukunft klingelt der Nachbar nicht nur wegen Zucker an der Haustür. Wenn es nach Walmart geht, dann bringt der Mitbewohner auch das bestellte Paket mit.
(Bild: Frank C. Müller unter CC BY-SA 3.0-Lizenz, wikicommons )

Das Konzept des Handelsriesen erinnert in Grundzügen an die Idee von „Bring Buddies“ (mehr in unserem Beitrag) aus Potsdam. Der Walmart Plan: Kunden könnten Pakete für Onlinebesteller aus dem lokalen Supermarkt mitnehmen und dafür Gutschriften erhalten, berichtet Reuters. Auf dem Heimweg vom Geschäft würden dann die Bestellungen ausgeliefert. Walmart befinde sich noch in der Brainstorming-Phase, wird ein Manager zitiert. Aber in ein bis zwei Jahren sei das Projekt durchaus realisierbar.

Lockers gehört die Zukunft

Gegenwärtig nutzt Walmart klassische KEP-Dienste wie Fedex für den Versand der Onlineorders. Gleichzeitig etabliert das Unternehmen neue Lagermöglichkeiten. Dafür installiert der Einzelhändler in Probeshops sogenannte „Lockers“, berichtet die New York Times. Der Vorteil des Händlers: Das Wal-Mart-Logistiknetzwerk mit seinen 4000 Supermärkten in den USA, die als Distributionszentren dienen könnten, heißt es in dem Artikel. Dazu kommt: Die Wal-Mart-Geschäfte sind 24 Stunden geöffnet.

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